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11.01.2006 - Bundesministerin Schavan bei ICCAS

Dr. Gero Strauß während einer OP, in der der Fräser eingesetzt wird, der nur in einem vorher definierten Bereich arbeiten kann
In Anwesenheit des Rektors der Universität Leipzig, Prof. Dr. Franz Häuser, des Medizinischen Vorstands des Universitätsklinikums, Prof. Dr. Wolfgang Fleig, und des Dekans der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Jürgen Meixensberger, wird sich Bundesministerin Schavan mit den Neuentwicklungen von ICCAS bekannt machen, das als eines der Zentren für Innovationskompetenz vom BMBF gefördert wird.
Eines der gezeigten Projekte ist eine Weiterentwicklung der computergesteuerten Fräse, die nur in einem vorgegebenen Bereich arbeiten kann. Jetzt wollen die Forscher deren Aktionsradius noch näher definieren: Der Fräser stoppt direkt vor einem sensiblen Organ, beispielsweise den Gesichtsnerven. "Erste Versuche am ICCAS-Phantom, das ist ein dreidimensionaler Kunstschädel aus dem ICCAS-Spezialdrucker, sind abgeschlossen und lassen im neuro- und HNO-chirurgischen Bereich auf vielversprechende Einsätze hoffen", erklärt der ICCAS-Sprecher und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, Prof. Dr. Jürgen Meixensberger.
Das Innovationszentrum für computer- und robotergestützte Chirurgie (ICCAS) an der Universität Leipzig entwickelt in enger Kooperation der Disziplinen Chirurgie, Informatik und Ingenieurwissenschaften interaktive chirurgische Workflows und Integrationsprofile, die zur Konzeption, Spezifikation, Simulation und dem Design möglicher Prototypen im Bereich computerassistierte Chirurgie dienen sollen. Mit der Schaffung zweier Nachwuchsforschergruppen an der Schnittstelle von Chirurgie und Informationstechnologie strebt das Zentrum eine Schlüsselposition in der Entwicklung der Chirurgie der Zukunft an.
(11.01.2006 / Quelle: saxxess.com / Uni Leipzig / Bild: Uni Leipzig)



