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07.12.2005 - Chipkartensystem der HTW Dresden als Wortmarke hiTCard® geschützt

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Die hiTCard® der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)
Bereits seit 2003 nutzt die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) für verwaltungstechnische Vorgänge von Studierenden ein an der Hochschule entwickeltes Chipkartensystem mit einer Mifarechipkarte als Studentenausweis. Das System wurde im März 2005 erfolgreich auf der CeBIT vorgestellt und ist nun unter der Wortmarke hiTCard® beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.

Zum Funktionsumfang, der sukzessiv erweitert wird, gehört unter anderem ein Chipkartenarbeitsplatz im Studentensekretariat, an dem die Chipkarten personalisiert werden. Dort erfolgt das Bedrucken der vorgefertigten Karten mit Name, Matrikelnummer, Bibliotheksnummer (auch als Barcode) und Foto des Studierenden sowie das Initialisieren des Chips mit den für die einzelnen Anwendungen relevanten Daten und das erstmalige Beschreiben eines TRW (Thermo-Read/Write)-Streifens für die aktuelle Semesterkennung.

Des Weiteren können sich die Studenten am Selbstbedienungsterminal mit der Karte zurückmelden, den Semesterbeitrag mit EC-Karte bezahlen, Bescheinigungen ausdrucken, Änderungen der Adresse oder PIN-Nummer vornehmen und den TRW-Streifen aktualisieren. Der Zugang zum Parkplatz und ausgewählte Laborbereiche erfolgt ebenfalls mit dem Studentenausweis. In Vorbereitung ist eine Börsenfunktion zum bargeldlosen Bezahlen von Gebühren in der Bibliothek und der hauseigenen Druckerei.

Besondere Leistungsmerkmale und Vorteile von hiTCard® sind in der Nutzung der modernen zukunftsorientierten Technologie durch berührungslose Kommunikation an den Lesegeräten, der Fälschungssicherheit von elektrischen Informationen, der optischen und elektronischen Datenspeicherung und vielfältigen weiteren Nutzungsmöglichkeiten begründet. Ein hoher Sicherheitsstandard bei der Kartennutzung wird erreicht durch Verifizierung über Karten-PIN, automatisches Logout bei Inaktivität des Studenten und Überprüfen der Adresseingaben auf Plausibilität und Syntax. Mit der Anbindung an die Datenbank zum Verwalten der Studentendaten von HIS (Hochschulinformationssystem) erfolgt eine Online-Bearbeitung aller Vorgänge (einschließlich automatisierter Kartenherstellung für bestimmte Studiengänge oder andere beliebige Auswahlkriterien).

Da die Verschlüsselung der Keys im eigenen Hause erzeugt wird, ist der volle Zugriff auf alle Komponenten mit eigener Softwareentwicklung und -anpassung sowie Zukauf und Auswahl von Komponenten verschiedener Anbieter bzw. Hersteller problemlos möglich.
Die Unabhängigkeit von bestimmten Anbietern, Modularität der Software mit kurzfristiger Anpassungsmöglichkeit durch Mitarbeiter der Hochschule, Verwendung von Standardgeräten und Standardschnittstellen und Support vor Ort durch Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region sind weitere Besonderheiten von hiTCard®, die z. B. die Musikhochschule Dresden überzeugten. Mit einer Weiterentwicklung und Anpassung an diesen speziellen Hochschultyp durch das Zentrum für angewandte Forschung und Technologie e. V. (ZAFT) an der HTW werden künftig auch Musikstudenten die Chipkarte als Studentenausweis nutzen.


Der elektronische Studentenausweis hiTCard® erfährt durch die 5.000 Studierenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) eine hohe Akzeptanz und verschiedene Funktionen wurden auch auf die Mitarbeiterkarten der Hochschule übertragen.

(07.12.2005 / Quelle: saxxess.com / Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) / Bild: Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH))