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15.11.2005 - Digitales Planen - Chance für die Bauwirtschaft
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Unter der Federführung des Instituts für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft der Universität Leipzig werden innovative Softwareprodukte und Planungswerkzeuge vorgestellt, erfolgreiche Strategien zum Einsatz digitaler Planung vermittelt und aktuelle Themen diskutiert. Auf einer Ausstellerplattform haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Softwareentwicklungen und Virtual Reality-Technologien kennen zu lernen.
Unter anderem wird aufgezeigt, wie der Einsatz dreidimensionaler Modelle die speziellen Anforderungen der Stadtentwicklung sowie des Straßen- und Tiefbaus erfüllen kann. Außerdem wird erörtert, wie digitale Planungswerkzeuge strukturiert sein müssen, um die ganzheitliche Betrachtungsweise eines Gebäudes zu berücksichtigen. Ferner geht es darum, wie innovative Wettbewerbs- und Ausschreibungsmodelle durch digitale Planungswerkzeuge unterstützt werden können.
Am Leipziger Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft bildet die digitale Planung einen Forschungsschwerpunkt. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Planungs- und Bauabläufe mit Hilfe moderner Planungswerkzeuge und der so genannten Virtual Reality-Technologie im interdisziplinären Einsatz zu optimieren. In der gegenwärtigen Planungspraxis ist erkennbar, dass die Möglichkeiten der gängigen Softwarelösungen zur effektiven Planung, Kalkulation, Ausschreibung und Bauablaufplanung von den Planern und Bauunternehmen meist nicht ausgeschöpft werden. Zweck der Arbeit am Forschungspool "Prozessmanagement und Virtuelle Planung" ist es deshalb auch, rationelle und leicht umsetzbare Planungsprozesse zu entwickeln. Diese kommen im Rahmen von praxisorientierten Projekten und bei den Forschungspartnern aus der Bauwirtschaft zum Einsatz.
Das 15. Leipziger Bauseminar knüpft an die schon seit 1995 bestehende Seminarreihe der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Leipzig an. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge von Professor Werner Sobek
(Direktor des Instituts für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren an der Universität Stuttgart) und Stefan Bögl (Geschäftsführer des Unternehmens MAX BÖGL).
(15.11.2005 / Quelle: saxxess.com / Uni Leipzig / Bild: Uni Leipzig)



