News-Archiv
02.11.2005 - Australische Regierung ordert Gesichtserkennungs-Software von Dresdner Unternehmen Cognitec Systems

Dresdner Unternehmenssitz der Cognitec Systems GmbH
Mit Hilfe der Gesichtserkennungs-Technologie soll das Betrugsrisiko bei Reisepassanträgen und -verlängerungen verringert werden. Die Einführung der Dresdner Software FaceVACS ins DFAT fand am 24. Oktober 2005 im Rahmen der Vorstellung der neuesten Generation australischer Pässe (ePassport) statt. Neu an diesem Pass ist ein auf seiner Hauptseite implementierter Chip, der ein digitalisiertes Photo speichert.
Die Dresdner Gesichtserkennungs-Technologie soll die Möglichkeiten der Identifizierung verbessern und so Betrug erschweren: Unter Verwendung von Algorithmen von Cognitec werden die Gesichtsmerkmale im Passbild eines Antragstellers in der DFAT-Datenbank mit derzeit etwa sechs Millionen Fotos von Passinhabern verglichen. So können Versuche, sich mit falscher Identität einen Pass zu beschaffen, entdeckt werden. Cognitec stellt dem DFAT außerdem Software zur Verfügung, mit der geprüft werden kann, ob ein Passbild den Anforderungen des internationalen Standards (ISO 19794-5), der mit der Einführung des ePassports festgelegt wurde, gerecht wird.
Australien gehört zu den ersten Ländern, die den "ePassport" einführen. Zahlreiche Länder werden diesem Beispiel in naher Zukunft folgen.
Die Cognitec Systems GmbH hat seinen Hauptsitz in Dresden und weitere Büros in Herndon und Miami (USA), sowie Rio de Janeiro (Brasilien). Seit 1995 entwickelt das Unternehmen Gesichtserkennungs-Technologien. FaceVACS hat sich dabei nach eigenen Angaben als weltweit führende Software etabliert. Cognitec hat zahlreiche Systeme für Regierungen und Industrien weltweit bereitgestellt.
(02.11.2005 / Quelle: saxxess.com / Cognitec Systems GmbH / Bild: Cognitec Systems GmbH)



