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20.10.2005 - SaferSurf entdeckt Spyware-Absender in der Karibik

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Das Spyware-Labor des Leipziger Unternehmens Nutzwerk zeigt Hintergründe und Arbeitsweise des raffinierten Schadprogrammes QaBar auf. Das Programm, in dem sich die Toolbar gemeinsam mit dem Internet Explorer öffnet, zählt dieses Jahr zu den weltweit gefährlichsten Spyware-Programmen. Nutzwerk, Erfinder von SaferSurf.com, macht Verbindungen von QaBar zur Pharma- bzw. Potenzmittelindustrie sichtbar.

Das Programm arbeitet im Hintergrund, ohne Wissen des Users. Wie ein Spion setzt es sich "versteckt" im Computer fest. Die Sicherheitsstufe des Programms wird automatisch auf "sehr niedrig" gesetzt. Nachdem QaBar installiert ist, ändert es die Explorer Suchleiste auf search-itnow.com. Inhaber der Seite ist die Trade News Corporation auf der Karibikinsel Curacao. Diese wirbt für die Potenzmittel Viagra und Vidrin.


Mit SaferSurf.com werden alle Internetseiten sowie alle Dateien oder E-Mails, die der Benutzer über das Internet lädt, bereits auf den SaferSurf-Servern geprüft. Schon im Internet, vor dem heimischen Computer, werden der gesamte Datenstrom und damit alle kritischen Dateien, die einen Virus, Wurm oder Trojaner enthalten könnten, sofort von aktuellsten Filtern überprüft. Bei Gefahr wird statt der infizierten Daten ein Warnhinweis an den Anwender zurückgegeben. Der gesamte Vorgang läuft in Echtzeit ab, der Benutzer merkt nichts davon. SaferSurf funktioniert außerdem ohne Installation von Anti-Virus oder Firewall-Software. Der TÜV untersuchte 2005 die Virenschutz-Funktionen und erteilte nach gründlichen Tests das Zertifikat "Geprüfter Anti-Virus Schutz".

(20.10.2005 / Quelle: saxxess.com / Nutzwerk GmbH / Bild: Nutzwerk GmbH)