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19.10.2005 - Forschungszentrum Rossendorf entwickelt hochauflösenden Computertomographen für industrielle Anwendungen

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Ein entscheidendes Merkmal ist die Strukturauflösung des Gerätes. "Wir haben zu diesem Zweck einen speziellen Strahlungsdetektor entwickelt, der an die Strahlungsquelle perfekt angepasst ist. Der Detektor besteht aus über 300 Einzelelementen und wir können mit seiner Hilfe noch Strukturdetails im Millimeterbereich erfassen und darstellen. Uns ist, zumindest in Deutschland, keine vergleichbare Bildauflösung für industriellen Tomographen bekannt." so Dr. Uwe Hampel.
Die neue Form der Computertomographie kann auch bei der Weiterentwicklung von Chemiereaktoren sowie beim Aufdecken von Fertigungsfehlern in Gießteilen aus Metall oder Kunststoff oder beim Finden von Rissen in Tragwerkskonstruktionen behilflich sein. Zudem wurden spezielle Bildaufnahmeverfahren entwickelt, die scharfe Bilder aus schnell rotierenden Maschinenteilen ermitteln. Damit werden erstmals komplexe strömungsphysikalische Vorgänge im Inneren von Maschinen sichtbar.
Das FZR ist mit ca. 550 Mitarbeitern das größte Institut der Leibniz-Gemeinschaft und verfügt über ein jährliches Budget von rund 56 Mill. Euro. Hinzu kommen etwa 6 Mill. Euro aus nationalen und europäischen Förderprojekten sowie aus Verträgen mit der Industrie. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung, weshalb sie von Bund und Länder gemeinsam gefördert werden. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von 950 Millionen Euro (Stand 1.1.2005).
(19.10.2005 / Quelle: saxxess.com / FZR / Bild: FZR)



