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06.10.2005 - Internationaler Workshop zur Supraleitung in Dresden

Logo des Leibniz-Instituts für Festkörper und Werkstoffforschung (IFW)
Der Workshop wird durch das "International Institute for Complex Adaptive Matter" ( I2CAM ) gefördert, welches von der University of California koordiniert wird. Solche internationalen virtuellen Forschungsinstitute sind eine Antwort auf die rapide Intensivierung der Förderungskooperation.
Der Workshop versammelt Experimentalphysiker und Theoretiker, die sich mit den Methoden und Ergebnissen der Magnetischen Resonanz der Atomkerne (NMR) oder der Elektronen (EPR) in so genannten nicht-konventionellen Supraleitern befassen. Der Magnetischen Resonanz wird bei der Erforschung der Supraleitung eine große Bedeutung beigemessen. Sie ist vor allem durch die NMR (Nuclear Magnetic Resonance) aus der Medizin bekannt , wo sie zur bildlichen Darstellung der Wasserdichte genutzt wird. Dies ist notwendig, um die Struktur von Weichteilen im lebenden Körper auf Missbildungen zu untersuchen, ohne einen chirurgischen Eingriff vornehmen zu müssen.
Die Magnetische Resonanz hat den ersten Beweis für die Richtigkeit der Theorie der klassischen Supraleitung geliefert. Innerhalb des Workshops sollen entscheidende Informationen im Gebiet der Hochtemperatur-Supraleitung analysiert und zusammengefasst werden.
Ein besonders prominenter Teilnehmer der Dresdener Tagung ist K. Alex Müller. Er entdeckte 1986 gemeinsam mit J. Georg Bednorz die Hochtemperatur Supraleitung und erhielt dafür den Nobelpreis. Weiterhin werden Pioniere der Magnetischen Resonanz (C.P. Schlichter, R. Walstedt) sowie der Supraleitung (L. Gor'kov, D. Pines) erwartet. Natürlich werden aber auch junge aufstrebende Forscher aus aller Welt am Workshop beteiligt sein.
Der Workshop wird vom Leibniz-Institut für Festkörper und Werkstoffforschung (IFW) Dresden veranstaltet und von einem vierköpfigen, internationalen Organisationskomitee geleitet. Weitere finanzielle Unterstützung erhält der Workshop, neben der I2CAM, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
(06.10.2005 / Quelle: saxxess.com / Leibniz-Institut für Festkörper und Werkstoffforschung / Bild: Leibniz-Institut für Festkörper und Werkstoffforschung )



