News-Archiv


05.10.2005 - Chemnitzer Nachrichtentechniker forschen an automatischem Einparkassistent

Vorherige Newsmeldung Nächste Newsmeldung

Der Einparkassistent von Hella ermöglicht dem Fahrer ein komfortables und sicheres Einparken in Längsparklücken
Gemeinsam mit dem ostwestfälischen Automobilzulieferer Hella entwickelten Forscher der Professur für Nachrichtentechnik der TU Chemnitz einen automatischen Einparkassistenten. "Das Auto der Zukunft soll nahezu von allein einparken", so Prof. Dr. Gerd Wanielik. Um das zu erreichen, werden die Parklücken beim Vorbeifahren mit Hilfe eines Ultraschallsensors automatisch vermessen, um sowohl optimale als auch kollisionsfreie Einparkwege für das Auto zu ermitteln.

Der Sensor erfasst dabei nicht nur Länge und Tiefe der Parklücke sondern berücksichtigt auch vorhandene Bordsteine. Ist die Parklücke groß genug, kann der Einparkvorgang - momentan nur in Längsparklücken - gestartet werden. Der Fahrer muß nur Gas- und Bremspedal bedienen, das Lenken übernimmt das Fahrzeug selbst.

Die Chemnitzer arbeiten bereits seit mehreren Jahren auf verschiedenen Gebieten der Fahrzeugumfelderkennung und der Fahrerassistenzsysteme mit Automobilzulieferern und der Automobilindustrie zusammen.


Die Professur für Nachrichtentechnik von Prof. Dr. Gerd Wanielik ist an der TU Chemnitz am Institut für Elektro- und Informationstechnik eingebunden. Forschungsschwerpunkte sind Multivariate Signalverarbeitung, Polarimetrie, Fahrzeugumfeldsensorik, Mobile Kommunikation, Multisensorik, Multisensordatenfusion und Navigation.

(05.10.2005 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)