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04.10.2005 - Infineon Technologies engagiert sich bei Jugend denkt Zukunft

Logo der Initiative Jugend denkt Zukunft
"Never stop thinking" ist das Motto der Infineon Technologies AG - ein Motto, das Lust macht, über Zukünftiges nachzudenken, Visionen zu entwickeln und unmöglich Erscheinendes möglich zu machen. Auch deshalb beteiligt sich Infineon am Projekt "Jugend denkt Zukunft": Vom 4. bis 10. Oktober ist Infineons Ausbildungszentrum, die dresden chip academy, Gastgeber für Schülerinnen und Schüler der Dresdener Mittelschule Weixdorf. Gemeinsam werden Azubis und Patenschüler ganz bestimmten Fragen nachgehen: Wie sehen unsere Lernzeiten und -strukturen, Lernmedien im Jahr 2020 aus? Werden die Nachtschwärmer nur noch nachts lernen bzw. arbeiten, andere dagegen tagsüber die Schule besuchen? Brauchen wir im Jahr 2020 überhaupt noch Schule? Wie international sind Bildungsgänge? Was muss ich tun, um meine Qualifikation auf dem neusten Stand zu halten? Welche Möglichkeiten gibt es, effektiv zu arbeiten?
Innerhalb einer Woche werden die Jugendlichen ihre Vorstellungen von den idealen Arbeitsabläufen und -strukturen der Zukunft entwickeln und dann dem Unternehmen vorstellen. Die Infineon Technologies AG engagiert sich nicht nur als Patenunternehmen für die Mittelschule Weixdorf, sondern unterstützt "Jugend denkt Zukunft" auch als Regionalsponsor in Sachsen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Großraum Dresden, dem Unternehmensstandort.
Wolfgang Schmid, Geschäftsführer von Infineon Technologies Dresden, sieht in "Jugend denkt Zukunft" einen guten Weg, um jungen Menschen das Thema Innovation näher zu bringen: "Wir sind einer der innovativsten Halbleiterhersteller der Welt. Um diese Position halten zu können, müssen wir ständig am Puls der Zeit bleiben und neue Ideen entwickeln. Mit "Jugend denkt Zukunft" haben wir ein Projekt gefunden, bei dem wir die Kreativität junger Menschen aufgreifen und gleichzeitig unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen gerecht werden können", so Schmid. "Ich bin sehr gespannt auf die Ideen, die die Schüler entwickeln werden."
Auch die Politik macht sich für das Projekt stark: Ministerpräsident Georg Milbradt hat im Freistaat Sachsen die Patenschaft übernommen. Kern der Initiative sind die so genannten Innovationsspiele, an denen Schülerinnen und Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf teilnehmen. Innerhalb von nur fünf Tagen simulieren die Jugendlichen effektive Lernwelten der Zukunft zu einem unternehmensbezogenen Thema. Sie entwickeln aus ihren Ideen konkrete Ziel sowie Strategien zu deren Umsetzung in der Gesellschaft. Die Ergebnisse des Innovationsspiels präsentieren die Jugendlichen vor Unternehmensvertretern, Lehrern und Eltern.
Infineon Technologies Dresden ist ein Fertigungs- und Entwicklungsstandort der Infineon Technologies AG. Hier werden Speicherchips und hochwertige Logikbausteine mit komplexer Fertigungstechnologie auf Basis von 200- und 300-mm-Siliziumscheiben (Wafer) hergestellt. Seit 2000 wird die Volumenfertigung für die Produktion sowie für die Technologie-Entwicklung auf 300-mm großen Wafern aufgebaut und betrieben. Der Standort Dresden beschäftigt derzeit über 5.500 Mitarbeiter. Innerhalb des internationalen Produktionsverbundes von Infineon ist das Werk Dresden Referenzstandort im DRAM- "Fab-Cluster" - dem Fertigungsverbund mit Standorten in Europa, Asien und den USA.
Die Dresden chip academy ist Ausbildungszentrum für Berufe in der Hochtechnologie. Gegründet am 1. Oktober 2002 von Infineon Technologies Dresden, Siemens Professional Education und Silicon Saxony, bietet sie heute rund 250 Ausbildungsplätze an.
Jugend denkt Zukunft ist ein bundesweites, von der Wirtschaft getragenes Innovationsspiel, das einen entscheidenden Beitrag leistet, um die Innovationskultur bundesweit zu stärken und den Innovationsstandort Deutschland zu sichern. Bisher konnten durch das Projekt bereits über 140 Patenschaften zwischen Unternehmen und Schulen geschlossen werden. "Jugend denkt Zukunft" richtet sich sowohl an Großkonzerne als auch an klein- und mittelständische Firmen. Nähere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie auf der Webseite der Initiative.
(04.10.2005 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies Dresden / Bild: Jugend denkt Zukunft)



