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16.08.2005 - Infineon Dresden hat den Nachwuchs im Visier

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Die Praktikanten vor dem Infineon-Gebäude in Dresden
Im Rahmen der Initiative "Ein Praktikum für die Zukunft" bekommen 21 Schülerinnen und Schüler in der Zeit vom 08. bis zum 19. August die Möglichkeit, die Arbeit am sächsischen Standort von Infineon kennenzulernen. Das Projekt wurde im letzten Jahr gestartet und trifft, laut Unternehmen, bei den Teilnehmern auf großes Interesse.

Im Zuge von "Ein Praktikum für die Zukunft" sprach Infineon Dresden Interessenten von sechs naturwissenschaftlichen Gymnasien aus der Landeshauptstadt und der Region an. Die 21 Teilnehmer wurden aus mehr als 50 Bewerbungen ausgewählt. In den zwei Wochen werden die Schüler in den verschiedenen Fachbereichen des sächsischen Unternehmensstandortes eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise die Produktion, Technologieentwicklung, der Einkauf oder die Personalabteilung. "Ziel dieses zweiwöchigen Praktikums ist es, Nachwuchsarbeit zu leisten und schon bei Schülern das Interesse an technischen Aufgabenstellungen der Halbleiterfertigung sowie anderen Bereichen bei Infineon zu wecken und sie für ein entsprechendes Studium oder eine entsprechende Ausbildung zu begeistern", begründet Dirk Gnewekow, verantwortlich für Recruiting und Hochschulmarketing, das Engagement des Chipherstellers.

Nach Unternehmensangaben lernen die Teilnehmer des Programms nicht nur den Fachbereich in dem sie tätig sind ausführlich kennen, sondern erhalten auch einen Reinraum- und Halbleiterkurs an der "dresden chip academy" sowie die Möglichkeit, im Reinraum zu arbeiten. Ein ganztägiges Bewerbertraining mit Hilfestellungen zur richtigen Berufswahl und zum professionellen Bewerben rundet das Angebot ab. Fachkräftemangel bestehe zur Zeit nicht, so Gnewekow im Gespräch mit saxxess.com. Allerdings müsse auch die demografische Entwicklung im Auge behalten werden, vor deren Hintergrund die Notwendigkeit bestehe, junge Menschen für naturwissenschaftliche Studiengänge zu begeistern. Konkrete Studien- oder Beschäftigungsangebote biete Infineon den Absolventen von "Ein Praktikum für die Zukunft" nicht. Allerdings werde der Kontakt zu den jungen Menschen aufrecht erhalten, so Gnewekow weiter. Schließlich stünde das Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung im Wettbewerb mit anderen Standorten weltweit.


Bei Infineon Technologies Dresden arbeiten derzeit rund 5.500 Mitarbeiter. Sie fertigen Speicherchips und hochwertige Logikbausteine mit komplexer Fertigungstechnologie auf der Basis von 200- und 300-mm-Siliziumscheiben (Wafern). Innerhalb des internationalen Produktionsverbundes von Infineon ist das Werk Dresden Referenzstandort im DRAM-"Fab-Cluster", dem Fertigungsverbund mit Standorten in Europa, Asien und den USA.

(16.08.2005 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies Dresden / Bild: Infineon Technologies Dresden)