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08.08.2005 - Leipziger Physik-Institut wirkt am EU-Netzwerk "ENRAGE" zur Überholung althergebrachter geometrischer Regeln mit
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"Raum und Zeit stellen wir uns gewöhnlich als starre Gebilde vor", erklärt der Leiter der Leipziger Abteilung Computerorientierte Quantenfeldtheorie, Prof. Dr. Wolfhard Janke. "Für den Alltag ist das auch völlig ausreichend." Bei extrem hohen Energien komme diese Alltagsvorstellung allerdings an ihre Grenzen. "Es schwabbert alles vor sich hin.", beschreibt Janke das Phänomen. Die Wissenschaftler sind nun dabei, alternative Vorstellungen zu entwickeln, die unser Verständnis von der physikalischen Welt voranbringen und als sogenannte nichtstörungstheoretische Methoden auch für extreme Bedingungen gelten.
Die Leipziger versuchen z.B. das starre Bild von Raum und Zeit in grafische Gebilde wie z.B. Dreiecke zu zerlegen. Diese treten dann miteinander verbunden und in Bewegung in ständig neuer Anordnung in Erscheinung. Andere Physiker des Netzwerkes gehen andere Wege, allen gemeinsam ist, dass ihre Theorien in der Quantenfeldtheorie und in der Theorie der kritischen Phänomene verwurzelt sind und sich nicht an althergebrachten geometrischen Regeln orientieren.
(08.08.2005 / Quelle: saxxess.com / Universität Leipzig / Bild: Universität Leipzig)



