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26.07.2005 - Infineon schließt drittes Quartal mit gleichbleibendem Umsatz aber Minus von 234 Millionen Euro

Dr. Wolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG
Die Umsatzsteigerungen im Segment Speicherprodukte erklären sich vor allem auf Grund eines um zirka 45 Prozent höheren Wachstums des Bit-Volumens. Geringere Umsätze in den Segmenten Kommunikation sowie Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket glichen das Umsatzergebnis insgesamt wieder aus. Auch für das vierte Quartal plant Infineon einen höheren Marktanteil im Bereich Speicherprodukte. Insgesamt erwarte man ein verbessertes viertes Quartal, so Dr. Wolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG.
Der Anstieg des Ebit-Fehlbetrags im dritten Quartal resultierte hauptsächlich aus Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen allen voran der geplante Auslauf der Produktion in München-Perlach. Dazu Ziebart: "Wir haben bei der Restrukturierung unseres Unternehmens große Fortschritte gemacht". So wird die Unternehmensstruktur laut Infineon an die Marktentwicklung angepasst.
Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen für die Automobil- und Industrieelektronik, für Anwendungen in der drahtgebundenen Kommunikation, sichere mobile Lösungen sowie Speicherbauelemente. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten in den USA aus San Jose, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. In Dresden beschäftigt Infineon ca. 5.500 Mitarbeiter. Das Dresdner Werk gilt als Vorzeigefabrik. Mit weltweit rund 32.300 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2003 (Ende September) einen Umsatz von 6,15 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol "IFX" notiert.
(26.07.2005 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies AG / Bild: Infineon Technologies AG)



