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25.07.2005 - SaferSurf.com warnt: Spyware Elite versendet Kreditkarten-Daten an Unbekannte

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René Holzer, Geschäftsführer von Nutzwerk und Erfinder des Echtzeit-Datenfilters
Der Trojaner EliteBar ist ein Browser-Hijacker, der sich in den Internet Explorer als scheinbare Suchmaschinenleiste einfügt. Die von SaferSurf.com durchgeführten Tests ergaben, dass die fremde Software sämtliche Eingaben, die im Internet getätigt werden, an diverse Webseiten und IP-Adressen weiterleitet. So auch vertrauliche Daten, die beim Onlinekauf oder Onlinebanking eingegeben werden müssen.

saxxess.com berichtete bereits ausführlich über das Thema Phishing. Diese entdeckte Software geht einen Schritt weiter. Während beim Phishing die Nutzer auf ein täuschend echt aussehendes Autofill-Fenster im Internet geleitet werden, wo sie, in dem Glauben bei ihrer Bank oder ihrer Versicherung zu sein, ihre Daten preisgeben, späht die Spyware Elite einfach nur alle Eingaben aus. Sprich, man befindet sich in der Tat auf der Seite seiner Bank oder bei einem seriösen Online-Shop und wird egal wo ausspioniert.

Schützen kann man sich nur schwer. Die EliteBar installiert sich während dem Surfen automatisch. René Holzer, Erfinder von SaferSurf.com und Geschäftsführer der Nutzwerk GmbH, erklärt: "Man muss vorher anfangen sich zu schützen, bevor das Programm auf dem Rechner ist. Unsere Anwender sind durch den Echtzeit-Datenfilter vor Spyware und Trojanern geschützt." Die Leipziger Nutzwerk GmbH fängt mit SaferSurf.com den Datenstrom ab, bevor er auf dem Rechner ankommt. Man sehe hier welche Daten reinkommen und welche rausgehen und könne so die Viren bekämpfen.

Nutzwerk hat zudem ein Spyware-Labor eingerichtet. Auf frisch installierten Computern wird getestet, was der Schädling macht. "Wir wollen auch rauskriegen, wer hinter den Domains steckt", so Holzer zu saxxess.com.


Mit SaferSurf.com werden alle Internetseiten sowie alle Dateien oder E-Mails, die der Benutzer über das Internet lädt, bereits auf den SaferSurf-Servern geprüft. Schon im Internet, vor dem heimischen Computer, werden der gesamte Datenstrom und damit alle kritischen Dateien, die einen Virus, Wurm oder Trojaner enthalten könnten, sofort von aktuellsten Filtern überprüft. Bei Gefahr wird statt der infizierten Daten ein Warnhinweis an den Anwender zurückgegeben. Der gesamte Vorgang läuft in Echtzeit ab, der Benutzer merkt nichts davon. SaferSurf funktioniert außerdem ohne Installation von Anti-Virus oder Firewall-Software. Der TÜV untersuchte 2005 die Virenschutz-Funktionen und erteilte nach gründlichen Tests das Zertifikat "Geprüfter Anti-Virus Schutz".

(25.07.2005 / Quelle: saxxess.com / Nutzwerk GmbH / Bild: Nutzwerk GmbH)