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13.07.2005 - TU Chemnitz untersucht Benutzerfreundlichkeit von Handys in neuen Labors

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Morgen wird an der TU Chemnitz das sanierte Gebäude des Institutes für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme (IBF) eingeweiht. Insgesamt 1,2 Millionen Euro investierte der Freistaat Sachsen in die einjährige Sanierung. Mit der Sanierung sind auch neue Labors für neue Untersuchungen entstanden.

In drei so genannten "Usability Labors" wird die Benutzerfreundlichkeit von Produkten untersucht. Testpersonen werden bei der Bedienung der Produkten beobachtet, um Schwachstellen bei der Bedienlogik zu identifizieren. Beispielsweise kann so festgestellt werden, welche Probleme bei der Bedienung von Handys oder Navigationssystemen häufig auftreten.

Die neuen Forschungslabors des IBF werden ergänzt von der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb, deren erste Ausbaustufe bereits im letzten Jahr eröffnet wurde. Hier werden in einer Minifabrik produktionslogistische Abläufe digital geplant und simuliert sowie im Anschluss in einer realen Produktion bzw. Montage realisiert.

Das Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme der TU Chemnitz, das 1995 gegründet wurde, besteht aus den beiden Professuren Arbeitswissenschaft sowie Fabrikplanung und Fabrikbetrieb. Studierende lernen hier, wie Industrie- und Fabrikanlagen sowie Produktionssysteme und -netze geplant, gestaltet und gesteuert werden. Außerdem erfahren sie, wie Produkte und Arbeitsmittel sowie Arbeitsprozesse, Arbeitsorganisation und Arbeitsumwelt ergonomisch gestaltet werden sollten. Außerdem vermittelt das IBF Kenntnisse im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Zudem ist das IBF ein gefragter Partner von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Allein im Jahr 2005 bearbeiteten die Mitarbeiter des Institutes bisher Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 1,4 Millionen Euro.

(13.07.2005 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)