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27.06.2005 - Bundesforschungsministerium fördert Innovationszentren in Sachsen

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Logo der Innovationsinitiative Neue Länder "Unternehmen Region"
Das Bundesforschungsministerium wird in den neuen Bundesländern im Rahmen der Innovationsinitiative Neue Länder "Unternehmen Region" den Aufbau von insgesamt sechs Zentren für Innovationskompetenz (ZIK) fördern. Bis zum Jahr 2010 ist dafür eine Fördersumme von rund 60 Millionen Euro vorgesehen.

In Sachsen wurden wegen ihrer ausgezeichnete Strategien ICCAS Leipzig und OncoRay Dresden als künftige "centres of excellence" bestätigt. Die Forschungszentren basieren auf engen Kooperationen von Universitäten mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Vier weitere Institute wurden in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen für das Förderprogramm für wissenschaftliche Exzellenzen ausgewählt.

Das Kürzel ICCAS steht für Leipziger Innovationszentrum für computerassistierte Chirurgie. Hier liegen die Forschungsschwerpunkte auf der Verarbeitung von Biosignalen und Bilddaten, Informationsintegration, Mechatronik und Systemsicherheit.

Im Zentrum für Innovationskompetenz für Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie in Dresden (Oncoray) steht die Heilung von Krebserkrankungen durch eine technologisch verbesserte, biologisch individualisierte Strahlentherapie im Mittelpunkt der Forschungsarbeit. Besonderen Wert wird hier auf eine enge Vernetzung in Forschung und Lehre zwischen modernster Biologie, Medizin und Physik gelegt.


Seit 1999 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Programm "Unternehmen Region" herausragende regionale Bündnisse in den Neuen Ländern. Die Fördergelder sind dabei als Startkapital und Investitionen für unternehmerisch denkende, planende und handelnde Regionen gedacht. Damit sollen innovative, regionale Kompetenzprojekte auf hohem technologischem Niveau und nach wirtschaftlich tragfähigen Konzepten zu regionalen Clustern entwickelt werden.

(27.06.2005 / Quelle: saxxess.com / Bild: http://www.unternehmen-region.de)