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24.06.2005 - ITI-SIM Code-Export - Türöffner zu neuen Anwendungsgebieten

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Die neueste ITI-SIM Softwareversion der ITI GmbH Dresden zur physikalischen Modellierung und Simulation dynamischer Systeme bietet die Möglichkeit des Modellcode-Exports. Damit sind Schnittstellen zu Anwendungen wie HiL (Hardware-in-the-Loop Simulation), RCP (Rapid Control Prototyping) und Modellintegration in andere Simulationstools geschaffen. Die Funktionalität eines ITI-SIM Modells wird in Quellcode der Programmiersprache C überführt. Der Code-Export Assistent unterstützt den Anwender bei der Auswahl von Eingängen, Ausgängen und Parametern, die auf der Zielapplikation weiter zur Verfügung stehen sollen.

Die Integration in die Zielapplikation erfolgt über spezielle Schnittstellen, die neben dem Code der Modellfunktionalität automatisch mit generiert werden. ITI hat in Zusammenarbeit mit Kunden und Dienstleistern komplette Lösungen entwickelt, die bereits erfolgreich in der Industrie eingesetzt werden

Beschleunigte Simulationsrechnung: Das ITI-SIM Modell wird zusammen mit einen Solver exportiert. Die plattformunabhängigen Quellen werden auf dem gewünschten Zielsystem kompiliert und gelinkt, so dass eine ausführbare Datei entsteht. Parametervarianten können als Textdatei vorgegeben werden, die Ergebnisse werden in Text- oder Binärdateien geschrieben und stehen zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Kompilierte Simulationsmodelle können auch direkt von der ITI-SIM Umgebung genutzt werden.

Modellintegration: Für den Übergang in das Zielsystem MATLAB/Simulink (Import als S-Function) oder ITI-SIM (Import als UserDLL) steht ein automatisierter Workflow bereit. Schnittstellen zu weitere Simulatoren befinden sich in Vorbereitung.

Hardware-in-the-Loop: Bei HiL-Simulationen arbeiten reale und virtuelle Komponenten in Echtzeit zusammen. Der exportierte ITI-SIM Modellcode wird um einen speziellen, echtzeitfähigen Solver und Ein-/ Ausgabe Module erweitert. Komplettlösungen liegen für die kommerziellen Systeme ProSys-RT (http://www.cosateq.de/) und Carts (http://www.carts.de/) vor. Die Anbindung an HiL-Systeme, die über den RealTime-Workshop aus MATLAB angesteuert werden (xPC Target, dSpace, OpalRT, Ascet), erfolgt über den Export als Simulink S-Function. Da alle Komponenten als C-Code exportiert werden, ist hier volle Plattformunabhängigkeit gegeben.

Insbesondere für Unternehmen aus dem Mittelstand bietet sich mit der ITI-Lösung eine interessante Möglichkeit zum Einstieg in die Welt der HiL-Anwendungen.


Die Dresdner ITI GmbH ist ein international agierender CAE-Spezialist für das Virtual System Engineering. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehört die Entwicklung von Standard-Simulationstools für Ingenieure und Wissenschaftler. Hierbei steht das Berechnen, Simulieren und Optimieren des dynamischen Verhaltens technischer Systeme im Vordergrund. ITI bietet darüber hinaus projektbezogene Dienstleistungen im Programmier- und Ingenieurbereich an. Zum weltweiten Klientel zählen über 500 Kunden verschiedenster Industriebranchen.

(24.06.2005 / Quelle: ITI GmbH / Bild: ITI GmbH)