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15.06.2005 - AMD denkt über eine dritte Fabrik in Dresden nach

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Mit der AMD Fab 30 machte die Advanced Micro Devices bereits gute Erfahrungen in Dresden
Der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) will seine Produktionskapazitäten mittelfristig weiter ausbauen. Da die Geschäftsentwicklung sehr gut sei und langfristige Planungen notwendig sind, werde AMD deshalb zum Ende des Jahrzehnts eine weitere Fabrik bauen, sagte Unternehmens-Sprecherin Cornelia Sonntag im Gespräch mit saxxess.com. Konkrete Pläne gebe es allerdings bislang nicht.

Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtete heute, dass der weltweit zweitgrößte Chiphersteller in Betracht ziehe, eine dritte Fabrik in Dresden zu bauen. Bislang sei laut Sonntag jedoch weder klar, wo gebaut werde noch seien Kosten und Mitarbeiterzahlen bekannt.

Durch die guten Erfahrungen, die AMD in den letzten Jahren in Dresden gesammelt habe, sei die sächsische Hauptstadt jedoch ein logischer Kandidat. Eine konkrete Entscheidung sei bis Mitte des nächsten Jahres zu erwarten, so Sonntag weiter.

AMD betreibt in der sächsischen Hauptstadt bereits die 200-mm-Anlage "AMD Fab 30". Die kurz vor der Fertigstellung stehende 300-mm-Fertigungslinie "AMD Fab 36" befindet sich in der Anlaufphase und soll Anfang 2006 die ersten 64-Bit-Prozessoren liefern.


AMD produziert seit 1999 Prozessoren in Dresden und deckt damit einen großen Teil des gesamten Weltmarktbedarfs an PC-Prozessoren. Am Standort Dresden beschäftigt AMD derzeit 2.500 Mitarbeiter. Mit Aufnahme der Produktion in der "AMD Fab 36" werden weitere 1.000 Arbeitsplätze hinzukommen.

(15.06.2005 / Quelle: saxxess.com / FAZ / Bild: AMD)