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13.06.2005 - Fachtagung von MEDIA@Komm-Transfer zeigt Erfolgspotenziale bei interkommunalen Anwendungen auf

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Fachtagung von MEDIA@Komm-Transfer in Limbach-Oberfrohna
Eine kommunale Zusammenarbeit bei der Führung des Elektronischen Gewerberegisters bietet den beteiligten Verwaltungen viele finanzielle Vorteile und trägt zu einer deutlich verbesserten Datenqualität bei. Dies zeigte die Fachtagung zum gleichnamigen Thema am 1. Juni 2005 in Limbach-Oberfrohna.

Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation der Städte Aue, Glauchau, Limbach-Oberfrohna und der Kommunalen Informationsverarbeitung Sachsen (KISA). Diese Kooperation ist Gewinner des 1. Best-Practice-Awards der Initiative MEDIA@Komm-Transfer und dort federführend zuständig für das Projekt Elektronisches Gewerberegister.

Mehr als 120 Experten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Vertreter der Verbände und Kammern trafen sich zum Erfahrungsaustausch über Stand und Zukunft des Elektronischen Gewerberegisters. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Hans-Christian Rickauer, Oberbürgermeister der Stadt Limbach-Oberfrohna und Herrn Dr. Michael Zinke, Referat Multimedia des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA).

In verschiedenen Workshops wurden rechtliche, wirtschaftliche und interkommunale Aspekte des Elektronischen Gewerberegisters aus Sicht von Experten beleuchtet. Die höhere Datenqualität ist eines der wichtigsten Argumente für die Einführung eines Onlineverfahrens, die sich aus der Nutzung zentraler Datenbanken ergibt. Darüber hinaus werden anhand einer gemeinsamen Datenbasis erhebliche finanzielle Einsparungen von Zeit- und Sachkosten (Papier, Druck und Versand) erzielt, insbesondere durch interkommunale Kooperationen der Verwaltungen.
Informationen und Vorträge der Tagung sind hier abrufbar.

Die Fachtagung gab einen wichtigen Anstoß zum Wissenstransfer zwischen Verwaltungen und Wirtschaft, der auf breiter Fläche fortgesetzt wird, insbesondere über MEDIA@Komm-Transfer und die Initiative "Deutschland online".


Ein wesentliches Ziel des Projektes http://www.mediakomm-transfer.de ist es, auf Basis der vorhandenen Erfahrungen und Ergebnisse aus MEDIA@Komm sowie weiterer Initiativen wie "Deutschland-Online" und "BundOnline2005", die Entwicklung von E-Government auf kommunaler Ebene zu beschleunigen. Das Projekt gliedert sich in folgende Bausteine: Harmonisierung, Verbreitung und Internationalisierung. Auftraggeber des am 19. März 2004 auf der CeBIT gestarteten Projektes ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA). Projektagentur ist Capgemini Deutschland. Teilnehmer von MEDIA@Komm-Transfer sind 20 Kommunen aus ganz Deutschland.

(13.06.2005 / Quelle: KISA Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen / Bild: KISA Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen)