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31.05.2005 - "Jugend forscht" - Doppelte Ehrung für Chemnitzer Schüler

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Der Chemnitzer Schüler Jeremias Epperlein beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht"
Im Bundesfinale des 40. Bundeswettbewerbes "Jugend forscht" landete Jeremias Epperlein ganz weit vorn. Der Gymnasiast des Chemnitzer Johannes-Kepler-Gymnasiums beendete in Dortmund den Ausscheid als vierter Sieger in der Kategorie Mathematik/Informatik. Mit seiner an der TU Chemnitz betreuten Arbeit zu "Kompressionsalgorithmen für die Ausgabedaten der Burrows-Wheeler-Transformation" schaffte er es im bundesweiten Vergleich in die Spitzengruppe. Für seinen vierten Platz wurde Jeremias Epperlein mit einem Preisgeld in Höhe von 375 Euro ausgezeichnet.

Doch damit nicht genug: Der 18-Jährige räumte gleich auch den Jugendpreis der "Eduard-Rhein-Stiftung" und weitere 1.500 Euro ab. Auf dem Gebiet der Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik sei seine Arbeit hervorragend, heißt es in der Begründung der Stiftung.

"Ich freue mich für Jeremias. Das hervorragende Abschneiden ist der Lohn für seine sehr konzentrierte und selbständige Durchführung des Projektes", sagt André Lanka, der die Schülerarbeit als Mitarbeiter der TU-Professur Theoretische Informatik betreut hat. Auf seinen Vorschlag hin entwickelte Jeremias Epperlein ein Verfahren zur Datenreduktion. Der Gymnasiast entwarf ein Kompressionsprogramm, das unterschiedliche Dateitypen wie Texte, Bilder oder Programmcodes verlustfrei und effektiv verkleinert und in mancher Hinsicht sogar die gängige Kompressionssoftware übertrumpft, da es gute Kompressionsraten aufweist.


Insgesamt nahmen 218 junge Wissenschaftler mit 120 Projekten am Bundesfinale von "Jugend forscht" in Dortmund teil. Die Sieger wurden in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler und der Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn in einer Feierstunde ausgezeichnet.

(31.05.2005 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)