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19.05.2005 - Daumendrücken für das Finale von "Jugend forscht"

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Logo des Bundeswettbewerbs "Jugend Forscht"
Zwei von der TU Chemnitz betreute Schülerprojekte nehmen vom 26. bis 29. Mai 2005 am 40. Bundeswettbewerb "Jugend forscht" in Dortmund teil. Roman Böttger vom Carl-von-Bach-Gymnasium Stollberg und Jeremias Epperlein vom Johannes-Kepler-Gymnasium hatten zuvor beim sächsischen Landesausscheid in den Kategorien Mathematik/Informatik und Physik die Nase vorn. Insgesamt nehmen acht Schüler aus Sachsen am Bundeswettbewerb teil.

Jeremias Epperlein gewann im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit dem Projekt "Compress the matrix. Kompressionsalgorithmen für die Ausgabedaten der Burrows-Wheeler-Transformation". Kompression - ein Fachbegriff der Informatik - ist die Methode, bei der eine Software die Daten nach mehrfach vorhandenen Informationen durchforstet und die überschüssigen einfach weglässt. Digitale Dateien lassen sich zwar beliebig verkleinern, allerdings können dabei die Originaldaten nicht immer wieder komplett hergestellt werden. Jeremias Epperlein entwickelte selbständig ein Kompressionsprogramm, das unterschiedliche Dateitypen wie Texte, Bilder oder Programmcodes verlustfrei und effektiv verkleinert und in mancher Hinsicht sogar die gängige Kompressionssoftware übertrumpft, da es gute Kompressionsraten aufweist.

Roman Böttger setzte sich im Fachgebiet Physik mit seinem "Demonstrationsobjekt zur Darstellung laufender und stehender Wellen" durch. Wellen sind zwar allgegenwärtig und ermöglichen zum Beispiel, dass wir Radio und Fernsehen durch die Übertragung und Umwandlung elektromagnetischer Signale überhaupt wahrnehmen können, dennoch sind sie nicht sichtbar. Böttger entwickelte nun ein Demonstrationsobjekt zur Visualisierung von verschiedenen Wellen. Dieses Anschauungsobjekt könnte im Physikunterricht verwendet werden und somit den Schülern das Phänomen "Wellen" greifbar machen.


Insgesamt haben sich für das Bundesfinale "Jugend forscht" 218 junge Wissenschaftler mit 120 Projekten qualifiziert. Die Sieger werden am 29. Mai 2005 in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler und der Ministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn in einer Feierstunde ausgezeichnet. Stellvertretend für die Chemnitzer Universität wünschen Prof. Häussler und André Lanka den beiden Schützlingen der TU Chemnitz viel Glück und eine erfolgreiche Teilnahme am Finale.

(19.05.2005 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: www.jugend-forscht.de)