News-Archiv
13.05.2005 - Wieder weniger Umsätze durch fehlende Liquidität

Hauptsitz der LINTEC Information Technologies AG in Taucha bei Leipzig
Hauptproblem der LINTEC seien nach wie vor die Finanzierung von Großaufträgen wegen mangelnder Liquidität. Dennoch will die LINTEC nach einer konsequenten Restrukturierung in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. So sollen die benötigten Finanzierungsmittel für die Entwicklung des operativen Geschäftes aus der Reduzierung der Bürgschaft für die verlustbringende Tochter Batavia Multimedia (Tiefenbach in Bayern) aus dem Vorgang "Chipdeal" aquiriert werden. Andererseits trage die erfolgreiche Positionierung der neuen Geschäftsfelder PC & Unterhaltungselektronik sowie Produktion & Logistik und deren planmäßige Weiterentwicklung zur Stabilisierung des Unternehmens bei.
Die 1990 gegründete LINTEC Information Technologies AG ist ein mittelständisches Unternehmen der IT-Branche. In den drei Geschäftsfeldern Production & Logistics, IT-Business Solutions und New Brands sind derzeit ca. 160 Mitarbeiter beschäftigt. Zu Lintec-Kunden zählen PC-Assemblierer, Handelsketten, Systemhäuser sowie Behörden. 1998 kaufte LINTEC die Hardware-Tochter Batavia. Trotz vollständigem Austausch des Management und drastisch reduziertem Personal erwies sich diese jedoch als einer der größten Verlustbringer für den Konzern. Bis 2003 ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen Umsatzsteuerhinterziehung bei Computerchips - das Verfahren gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden der Batavia wurde eingestellt, eine Abteilungsleiterin freigesprochen. Vor diesem Hintergrund stimmte das Finanzamt Passau der Reduzierung der Bürgschaft zu. Nach Angaben des LINTEC-Sprechers wird eine völlige Aufhebung angestrebt.
(13.05.2005 / Quelle: saxxess.com / LINTEC Information Technologies AG / Bild: LINTEC Information Technologies AG )



