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26.04.2005 - Rettung für insolventen Dienstleister Eco Elektrotechnik absehbar

Logo des Unternehmens Eco
Im Februar stimmte die Gläubigerversammlung einem Sanierungskonzept der Geschäftsführung und der Insolvenzverwaltung zu, nach welchem zukünftig die Geschäftsfelder Funk-, Nachrichten- und Telekommunikationstechnik sowie Spezialleistungen, wie Brandmeldeanlagen und Sicherheitssysteme Schwerpunkte des Unternehmens bilden.
Hauptkunden sind Mobilfunkunternehmen, die ihre Sende- und Empfangsanlagen um UMTS erweitern. Im Bereich Brand- und Sicherheitstechnik konnte zudem der Dresdner Halbleiterhersteller AMD als wichtiger neuer Kunde gewonnen werden.
Der Sanierungsplan sieht für die Jahre 2005 bis 2007 fünf Millionen Euro Jahresumsatz vor. Bis dahin müssen die Coswiger schwarze Zahlen schreiben und das Geld für dringende Neuinvestitionen erwirtschaften. Der Eco-Chef kündigt Investitionen von 60.000 bis 70.000 Euro an. Die Mittel werden benötigt für die Einrichtung der Eco-Verwaltung, die aus dem Ladengeschäft ausgezogen und in den Montagestandort gewechselt ist. Zudem wird Geld für eine Werkhalle gebraucht.
Das Coswiger Unternehmen wurde 1965 als PGH (Produktionsgenossenschaft Handwerk) Elektrotechnik gegründet und beschäftigte bis zur Wende rund 120 Mitarbeiter. Die Geschäftsfelder waren Elektroleistungen aller Art, Antennentechnik, Handel und Service, Montage- und Installationsleistungen. Zum 1. Juli 1990 wurde der Betrieb in eine GmbH umgewandelt. Das Angebot wurde um Nachrichten- und Funktechnik sowie um Telekommunikation erweitert. Anlagenaufbau und Montage kamen hinzu.
(26.04.2005 / Quelle: saxxess.com /heise online / Bild: ECO)



