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26.04.2005 - LINTEC verringert Liqiditätsschwäche

Unternehmensgebäude in Taucha
Für LINTEC sei damit der Weg frei, dringend benötigte Finanzierungsmittel für die Entwicklung des operativen Geschäfts zu akquirieren. Auch komme das Unternehmen damit seinem Ziel näher, 2005 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Die bislang bestehende Liquiditätsschwäche sei deutlich verringert worden, die Verhandlungsposition gegenüber den Banken stabilisiert. Die erfolgreiche Positionierung der neuen Geschäftsfelder PC & Unterhaltungselektronik sowie Produktion & Logistik sollen nun zu einer höheren Profitabilität führen und somit zum Turnaround der LINTEC im laufenden Geschäftsjahr beitragen.
1998 kaufte LINTEC die Hardware-Tochter Batavia. Trotz vollständigem Austausch des Management und drastisch reduziertem Personal erwies diese sich jedoch als einer der größten Verlustbringer für den Konzern. Bis 2003 ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen Umsatzsteuerhinterziehung bei Computerchips - das Verfahren gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden der Batavia wurde eingestellt, eine Abteilungsleiterin freigesprochen. Vor diesem Hintergrund stimmte das Finanzamt Passau der Reduzierung der Bürgschaft zu. Nach Angaben eines LINTEC-Sprechers wird eine völlige Aufhebung angestrebt.
Die 1990 gegründete LINTEC Information Technologies AG ist ein mittelständisches Unternehmen der IT-Branche. In den drei Geschäftsfeldern Production & Logistics, IT-Business Solutions und New Brands erwirtschafteten 2003 160 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 94 Mill. Euro. Zu LINTEC-Kunden zählen PC-Assemblierer, Handelsketten, Systemhäuser sowie Behörden.
(26.04.2005 / Quelle: saxxess.com / Bild: LINTEC)



