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18.04.2005 - Sächsische Forschung und Industrie gründen das "Innovationscluster Mechatronischer Maschinenbau"

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Der Freistaat Sachsen setzt seine erfolgreiche "Leuchtturmpolitik" der Bildung von Innovationsclustern fort. Ziel dieser regional gezielt eingesetzten Investitionsförderung ist die Entfaltung einer wirtschaftspolitischen Dynamik, welche die Wirkung der eingesetzten Mittel vervielfacht.

Jüngstes Beispiel dieser regionalen Bündelung technologischer Kompetenzen ist die am vergangenen Freitag vollzogene Gründung des bundesweit ersten "regionalen Innovationsclusters Mechatronischer Maschinenbau" am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz. Der Bund, der Freistaat Sachsen und Partenr aus der Wirtschaft stellten mehr als 10 Millionen Euro für die Förderung des regionalen Hochtechnologienetzwerkes bereit.

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, bezeichnete das Projekt als ein "zukunftsweisendes Beispiel für die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, um auch weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen zu können". Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft hob hervor: ".dass Vorsprung durch Innovation der einzige Weg sei, um den Wohlstand in Deutschland zu halten".


Am Chemnitzer IWU hat man sich dafür hohe Ziele gesteckt. So ist die Entwicklung einer neuen Generation sparsamer Diesel- und Benzinmotoren und die Entwicklung neuer mechatronischer Systeme für den Fahrzeugbau, den Bereich Technotextilien und die Luft- und Raumfahrt geplant. Zu den am "Innovationscluster Mechatronischer Maschinenbau" beteiligten Partnern zählen neben der Fraunhofer-Gesellschaft auch die TU Chemnitz sowie die Unternehmen Siemens VDO Automotive, VW Mechatronic und die USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH.

(18.04.2005 / Quelle: saxxess.com / IWU Chemnitz / Bild: IWU Chemnitz)