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18.04.2005 - Deutschlands neue Roboter-Könige kommen aus Rheinland-Pfalz - Sachsen auf dem zweiten Platz

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Roboking Wettbewerb auf der Hannover Messe 2005
Im Finale des zweiten bundesweiten Roboking-Wettbewerbes wurde das Schülerteam aus Neustadt a. d. Weinstraße (Rheinland-Pfalz) am 15. April 2005 auf der Hannover Messe zum "Roboking" gekrönt. Auf dem zweiten Platz landeten die Titelverteidiger vom Albert-Schweitzer-Gymnasium in Limbach-Oberfrohna (Sachsen). Platz 3 belegte das "Schatzeulen"-Team des Wilhelmsgymnasiums Kassel (Hessen).

Auf der Industriemesse in Hannover traten im Finale 16 Schülerteams aus neun Bundesländern gegeneinander an. saxxess.com berichtete über die wettstreitenden Teams am 30.03.2005. Der Wettbewerb ist mit einem Pokal und 500 Euro für neue Elektronikbauteile dotiert.

"Ohne die Unterstützung zahlreicher Firmen der Region, wäre dieser Erfolg nicht denkbar gewesen", berichtet Marius Bauer, Mitglied der siegreichen Mannschaft aus Rheinland-Pfalz. Unternehmen wie BASF und SAP sowie der Freundeskreis der Schule sorgten für die materielle Basis, damit in dieser Schülerarbeitsgemeinschaft Physik, Informatik und Technik in idealer Form ineinander greifen können.

Den Wettstreit hatte die TU Chemnitz angesichts des drohenden Ingenieurmangels im Jahr 2004 erstmalig ausgerufen. Er richtet sich ausschließlich an Schüler. Der geistige Vater der Idee, eher spielerisch technikinteressierte Schüler für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu gewinnen, ist der Chemnitzer Professor Peter Protzel. "Es zeigt sich immer wieder, dass das Technik-Interesse von Schülern am besten durch das Bauen und Programmieren mobiler Roboter wecken lässt", so der Chemnitzer TU-Professor für Prozessautomatisierung.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den dritten bundesweiten Roboking-Wettbewerb. Bis zum 1. Juli 2005 können sich interessierte Schülerteams aus ganz Deutschland bei den Chemnitzer Robotik-Experten bewerben. Die besten Teams stehen dann im April 2006 auf der Hannover Messe im Finale.

(18.04.2005 / Quelle: TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)