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15.04.2005 - VDE kürt Deutschland zu Europas führendem Mikroelektronik-Standort

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"Deutschland ist in der Mikroelektronik wieder neu präsent", erklärte der VDE. Besondere Bedeutung habe dies vor allem vor dem Hintergrund der weltweiten Nachfrage in den Bereichen Fahrzeugentwicklung, RFID (Radio Frequency Identification) sowie in der Telekommunikations- und Computerindustrie. Bei Zukunftsthemen wie Mobilität, Energie, Kommunikation oder Life Science schreiben VDE-Experten dem Standort eine hohe Innovationskraft zu.
Vor allem die Region Dresden mit einem Netzwerk aus Industrie, Instituten und Hochschulen stelle das größte Mikroelektronik-Zentrum in Europa. Über 11.000 Arbeitsplätze sind dort der VDE-Zählung zufolge in den letzten Jahren durch die Halbleiterindustrie rund um Dresden entstanden, unter anderem bei AMD, Infineon, AMTC, ZMD und Siltronic.
Insgesamt entstanden in Deutschland 20.000 Arbeitsplätze in der Halbleiterfertigung. In den bundesweit über zehn Chipfabriken werden so viele Halbleiter wie in keinem anderen Land der EU produziert.
Der VDE ist der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik, ihrer Wissenschaften und der darauf aufbauenden Technologien und Anwendungen. Als Sprecher dieser Schlüsseltechnologien engagiert sich der VDE für ein besseres Innovationsklima, höchste Sicherheitsstandards, für eine moderne Ingenieurausbildung und eine hohe Technikakzeptanz in der Bevölkerung. Seinen Mitgliedern bietet er zahlreiche Vorteile wie den Zugang zu Experten-Netzwerken, Wissenstransfer, Weiterbildung oder exklusive Web-Angebote. Der VDE unterhält 29 Bezirksvereine und Landesvertretungen in den Bundesländern: Momentan sind 33.000 Mitglieder, davon 1.250 Unternehmen und 6.000 Studenten im Verband organisiert.
(15.04.2005 / Quelle: saxxess.com / heise online / Bild: VDE)



