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31.03.2005 - "PressFit"-Software sorgt für sichere Pressverbindungen

Prof. Dr. Erhard Leidich im PressFit-Labor
"Pressverbindungen sind eine klassische Form der Welle-Nabe-Verbindung, die für den Konstrukteur aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten häufig zur Übertragung von großen Kräften und Momenten genutzt werden. Wegen ihres günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses gewinnen sie in der Antriebstechnik stetig an Bedeutung", berichtet Prof. Leidich.
Häufig würden die Konstrukteure jedoch die Pressverbindung nicht optimal auslegen, da sie deren genaue Belastungsgrenzen nicht kennen. Um den Konstrukteuren ein zeitgemäßes Werkzeug zur sicheren Dimensionierung von Pressverbindungen zur Verfügung zu stellen, wurde das Software-Programm "PressFit" im Auftrag der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) an der Professur Konstruktionslehre der TU Chemnitz entwickelt. Es berücksichtigt sowohl jüngste Erkenntnisse der Forschung als auch die aktuelle Normung, insbesondere die DIN 7190 "Pressverbände".
Mit dem Programm können zudem beispielsweise Drehmomente bei Betriebstemperatur und unter Fliehkrafteinfluss oder Dreifachpressverbände berechnet werden. Auch hochdynamische Belastungen, wie in Windkraftanlagen, können überprüft werden. Darüber hinaus beinhaltet das Programm eine Anbindung für Werkstoffdatenbanken und eine Auswahltabelle für Reibwerte.
Die neue Software wird vom 11. bis 15. April 2005 auf der Hannover Messe auf dem mitteldeutschen Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" (Halle 2, Stand C39) vorgestellt. Die vollständige Funktionalität des Programms "PressFit" wird pünktlich zum Start der Hannover Messe unter http://www.pressverbindungen.de beschrieben.
(31.03.2005 / Quelle: TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)



