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04.03.2005 - Kasparick will Rossendorf zum Großforschungszentrum des Bundes machen

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Zwar werde der Bund selbst einen solchen Vorschlag nicht machen, schränkte Kasparick ein, doch erwarte er aber für diese von ihm selbst als "Gedankenspiel" titulierte Idee ein entsprechendes Engagement vom Wisssenschaftsrat.
Konsequent wäre dieser Weg, ist es doch Anliegen des Bundes, starke Institute noch stärker zu machen. Mit einer derartigen Förderung würde Rossendorf als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft nicht nur das IFW als einen der weltweit führenden Standorte auf dem Gebiet der Materialwissenschaften, sondern auch den Ausbau der in der Region ansässigen Nanoforschung stärken. Kasparick bekräftigte, dass den Forschungsorganisationen ein um drei Prozent größeres Budget zur Verfügung gestellt werden soll.
Das Forschungszentrum Rossendorf ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Als eingetragener, gemeinnütziger Verein, gefördert durch die Trägerschaft des Freistaates Sachsen und des Bundes, betreibt es fachübergreifend anwendungsorientierte Grundlagenforschung auf den Gebieten Struktur der Materie, Lebenswissenschaften sowie Umwelt und Sicherheit. Im Forschungszentrum Rossendorf sind derzeit rund 550 Mitarbeiter beschäftigt. Die Grundfinanzierung von ca. 56 Mio. Euro (2004) wird jeweils zur Hälfte durch Bund und Länder getragen. Zusätzlich stehen rund 8 Mio. Euro aus Drittmitteln zur Verfügung. Bei den Mitteln der Länder trägt der Freistaat Sachsen den Großteil.
(04.03.2005 / Quelle: DNN / Bild: FZ Rossendorf)



