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14.02.2005 - Junge Nachwuchsforscher auf Erfolgskurs

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Dem 25. und 26. Februar 2005 fiebern nicht nur 13 forschungsbegeisterte Schüler, sondern auch deren Betreuer von der TU Chemnitz entgegen. Beim 14. Regionalwettbewerb Südwestsachsen von "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" werden die besten Arbeiten von diesmal 100 Teilnehmern prämiert.

Die Projekte werden am 25. Februar von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr und am 26. Februar von 8.30 Uhr bis 10.15 Uhr in den Räumen der IHK Südwestsachsen, Straße der Nationen 25, präsentiert. Die Ersten aus den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik qualifizieren sich für den sächsischen Landeswettbewerb am 8. und 9. April 2005 in Dresden. "Für den Regionalwettbewerb 2005 wurden 61 Forschungsarbeiten eingereicht, das sind 13 mehr als im letzten Jahr", erklärt Andreas Töpfer, Beauftragter der IN-TEC, der Chemnitzer Patenfirma von "Jugend forscht". Neun dieser Projekte werden von Mitarbeitern der TU Chemnitz betreut.

Als einer der Favoriten gilt der Gymnasiast Philipp Stein, der bereits 2004 beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" antrat. Der 20-jährige Abiturient des Agricola-Gymnasiums Chemnitz programmierte im Fachgebiet Mathematik/Informatik eine Online-Auktion mit Shop und Werbesystem. Zusammen mit seinem Betreuer Dr. Andreas Müller, Mitarbeiter an der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz, arbeitet er seit drei Jahren daran, Sicherheitslücken, wie das Knacken von Passwörtern, die beim Online-Auktionshaus Ebay im letzten Jahr für Aufsehen sorgten, zu schließen. "Philipp hat gute Chancen, in diesem Jahr unter die Besten zu kommen", betont Dr. Müller. "Er ist sehr gut vorbereitet, sowohl was sein Forschungsprojekt als auch die Präsentation betrifft."


Die TU Chemnitz unterstützt bereits seit mehr als 10 Jahren Chemnitzer Schüler bei den sogenannten BeLL  (Besonderen Lernleistung), einer freiwilligen Zusatzarbeit für die Abiturnote. Dafür haben die Schüler ein Jahr Zeit und suchen sich entsprechende Fachberater, die sie unterstützen. Der nächste Schritt, also die Einreichung der BeLL-Arbeit bei "Jugend forscht", liegt jedoch ganz in den Händen der Abiturienten.

(14.02.2005 / Quelle: TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)