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09.02.2005 - Lust auf Kreativität und Technik

Industriemuseum Chemnitz
Wie man seine kreativen Möglichkeiten auf vielfältigen Gebieten der Architektur, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft ausbauen und bei der Entwicklung innovativer Produkte, Forschungsleistungen einsetzen kann, zeigt eine neue Ausstellung vom 14. Februar bis zum 6. März 2005 im Industriemuseum Chemnitz.
Neben den besten Entwürfen und Architekturmodellen zu einem "Creative Center Chemnitz", die von Studenten der Bauhaus-Universität Weimar entworfen wurden, wird die Ausstellung vor allem ein Kreativzentrum zum selber ausprobieren sein: "Schüler und Erwachsene können sich in der Ausstellung mit allen Sinnen und hoffentlich viel Spaß an Experimenten und Tests erproben", berichtet Prof. Schöne von der TU Chemnitz. Am Beispiel innovativer Produkte aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Region erhalten sie einen Einblick, welchen Nutzen kreative Lösungen im Automobilbau, in der Elektronik, Robotertechnik und auf anderen Gebieten erbringen. So sind unter anderem ein Roboter, ein modernes Elektrobike sowie neue Mikrosensoren und Fahrerassistenzsysteme aus der Automobilindustrie zu sehen. Innovative Fahrzeugentwicklungen aus Schülerwettbewerben zur Anwendung von Solarzellen unterstreichen darüber hinaus, zu welchen kreativen Leistungen Schüler fähig sind.
"Unsere kleine handlungsorientierte Ausstellung soll Lust zu kreativen Leistungen insbesondere auf zukunftsorientierten technischen Gebieten wecken und für technische Berufe und Studienrichtungen motivieren", so Prof. Schöne. Die Ausstellung erinnert mit einigen Exponaten an das "Heurekia! Forum für Kreativität und Technik" mit 3.500 Gästen im November 2003 am gleichen Ort. Die Professur Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung der TU Chemnitz erhielt für dieses deutschlandweit einmalige Projekt im vergangenen Jahr den "Innovationspreis Weiterbildung" des Freistaates Sachsen.
(09.02.2005 / Quelle: TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz / Sven Gleisberg)



