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04.02.2005 - Einführung des digitalen Antennenfernsehens in Mitteldeutschland mit zwei Start-Alternativen - Einstufiger oder zweistufiger Start wird geprüft

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Fernsehen für Unterwegs mit DVB-T
Im Projekt zur Einführung von DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial) in Mitteldeutschland werden derzeit zwei Alternativen für den Start des digitalen Antennenfernsehens geprüft. Nach aktuellem Projektstand könnten aus bautechnischen und baurechtlichen Gründen nur drei von fünf geplanten Senderstandorten pünktlich realisiert werden. Um im Mai 2005 aber mit der geplanten DVB-T-Versorgung in Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar starten zu können, werden alle 5 Senderstandorte benötigt.

Der Lenkungsausschuss DVB-T Mitteldeutschland wird sich in einer Sitzung am 10. Februar mit zwei Alternativen für die Einführung des digitalen Antennenfernsehens auseinandersetzen und sich auf eine festlegen.
Die erste Alternative wäre, das DVB-T in den Regionen Halle/Leipzig und Erfurt/Weimar in zwei Stufen einzuführen. Dabei würde DVB-T ab Mai 2005 vorerst nur über die Dachantenne zu empfangen sein. Ab November 2005 könnten dann die Zuschauer in den Städten Leipzig, Halle, Erfurt und Weimar auch mit einer Zimmerantenne digitales Antennenfernsehen empfangen.
Die zweite Alternative sieht vor, DVB-T komplett erst im November 2005 einzuführen: dann allerdings mit der für DVB-T typischen Versorgung über die Zimmerantenne in den Städten Leipzig, Halle, Erfurt und Weimar.

Die Standorte des DVB-T in Leipzig und Halle müssen neu gebaut werden. Diese Neubauten brauchen allerdings mehr Zeit als erwartet. Die Neubauten in den beiden Städten sind notwendig, um kostengünstig eine Versorgung über Zimmerantenne zu ermöglichen. Dieses kostenoptimierte Senderkonzept soll sowohl den öffentlich-rechtlichen aber vor allem auch den privaten Fernsehveranstaltern einen DVB-T-Einstieg in Mitteldeutschland erleichtern, da sich letztgenannte noch mit Beteiligungen und Investitionen am digitalen Antennenfernsehen zurückhalten.

Der Lenkungsausschuss des DVB-T Mitteldeutschland setzt sich aus dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), der Sächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) zusammen.

(04.02.2005 / Quelle: Digitaler Rundfunk Mitteldeutschland / Bild: Digitaler Rundfunk Mitteldeutschland/Frank Gehrmann)