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03.02.2005 - Infineon und Renesas entwickeln gemeinsame Schnittstelle für Chipkarten

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Die Anwendung der in Dresden hergestellten Chipkarten-Controllern des Halbleiterkonzerns Infineon wird in Zukunft einfacher. Gemeinsam mit dem Hauptkonkurrenten Renesas entwickelt das Unternehmen eine Softwareschnittstelle, die den flexibleren Einsatz ermöglicht.

Der Chipkonzern Infineon wird für die in Dresden hergestellten 32-Bit-Chipkarten-Controller gemeinsam mit dem japanischen Konkurrenten Renesas eine universelle Softwareschnittstelle (API) entwickeln. Diese ermöglicht den Anwendern der Controller den flexiblen Einsatz von Produkten beider Unternehmen, teilte Infineon mit. Demnach können Infineon-Kunden für ihre anwendungsspezifische Software, vor allem die für Handys, Chipkarten-Controller sowohl von Infineon als auch von Renesas nutzen. Bisher war dies nur in Form einer teuren und zeitlich aufwändigen Portierung der Software auf die entsprechende Hardware möglich.

Die API wird zu der in Dresden hergestellten so genannten 88-Produkt-Familie von Infineon und der AE5-Reihe kompatibel sein. Sie soll bereits im zweiten Quartal 2005 den Kunden zur Verfügung stehen. Die Schnittstelle werde alle wesentlichen Anwendungen in der mobilen Kommunikation unterstützen, so Infineon weiter.


Laut einem Bericht des Marktforschungsinstitut Gartner beträgt der weltweite Markt für Chipkarten-Controller 1,2 Milliarden Stück. Infineon hatte 2003 demnach einen Anteil von 32 Prozent, Renesas von 17 Prozent. Infineon ist ein weltweit agierender Chipkonzern mit insgesamt etwa 35.600 Mitarbeitern. Mehr als 5.400 davon arbeiten am Standort Dresden.

(03.02.2005 / Quelle: Infineon / Bild: Infineon)