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27.01.2005 - Mehr als 1.600 Beschäftigte bei IBM in Mitteldeutschland
Waren es vor fünf Jahren in Leipzig noch 50 Mitarbeiter, betreuen jetzt 350 Mitarbeiter vor allem mittelständische Kunden mit sensibler Technik. Im dazugekommenen Call-Center schätzen IT-Spezialisten Probleme ein, finden Lösungen oder leiten diese an die Service-Techniker weiter.
Auch in Dresden unterhält IBM mit rund 100 Mitarbeitern eine eher kleine Niederlassung. Dies sei bedingt durch die Randlage innerhalb Deutschlands- sind doch von Leipzig oder Erfurt mehr Kunden auf kürzeren Wegen zu erreichen. Dennoch werden auch hier Serviceleistungen für Kunden mit hohem finanziellem Interesse erbracht. So zum Beispiel die Steuerung der Kassensysteme großer Märkte, der Rechner von Arbeitsagenturen und Briefverteilzentren oder der Zentralrechner der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Nach aktuellen Informationen haben die Aktionäre des chinesischen Computerherstellers Lenovo der Übernahme der PC-Sparte von IBM zugestimmt. IBM hatte sich im Dezember zu dem Verkauf entschieden, mit dem Lenovo zum drittgrössten PC-Produzenten der Welt aufsteigt. Die beiden Unternehmen wollen die Transaktion, die auf rund 1,75 Mrd. Dollar beziffert wird, im zweiten Quartal 2005 abschliessen.
Welche Auswirkungen der Verkauf für die Standorte in Sachsen hat, bleibt abzuwarten.
IBM ist mit einem Umsatz von 89,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2003 der weltweit größte Anbieter im Bereich Informationstechnologie (Hardware, Software und Services) und weltweit führend in E-Business-Lösungen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit in 170 Ländern rund 319.000 Mitarbeiter.
Die IBM Deutschland GmbH mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen beschäftigt derzeit etwa 25.000 Mitarbeiter in rund 40 Niederlassungen und ist damit die größte Ländergesellschaft in Europa. Bei der IBM Deutschland GmbH sind rund ein Viertel der Mitarbeiter weiblich. Zum Jahresende 2003 befanden sich rund 650 junge Menschen in einer Ausbildung bei IBM Deutschland.
(27.01.2005 / Quelle: IBM)



