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26.01.2005 - Sachsen nicht von Infineon-Schließungen betroffen

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Nach zehnmonatigem Gerangel um den Verkauf der Glasfaserabteilung haben sich Infineon und der Käufer Finisar geeinigt: die Glasfaserabteilung wird geteilt und jedes Unternehmen soll eine Hälfte bekommen.
Verteilt oder entlassen wird nun aber auch die Glasfaser-Mannschaft bei Infineon. Denn Infineon-Chef Wolfgang Ziebart konkretisierte am Dienstag auf der Hauptversammlung in München, dass der Glasfaser-Entwicklungsstandort Berlin-Siemensstadt mit rund 280 Beschäftigten komplett geschlossen werde. Zudem sind kleinere Standorte in München mit 20 Mitarbeiter und Longmont (USA) mit 50 Mitarbeitern betroffen.
Die Mitarbeiter sollen ihren Informationen zufolge "Infineon-intern verteilt" werden. Allerdings habe der Vorstand bereits angedeutet, dass es möglicherweise auch zu betriebsbedingten Kündigungen kommen könne. Ein weiterer Stellenabbau in der Sparte mit bisher insgesamt 1.200 Beschäftigten gilt in Unternehmenskreisen zudem als wahrscheinlich.
Die Infineon Technologies GmbH & Co. KG beschäftigt weltweit rund 7.200 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung. In dem am 31. März 2004 abgelaufenen zweiten Quartal erzielte Infineon mit Glasfaserkomponenten einen Umsatz von rund 32 Millionen US-Dollar. Zusammen mit dem erwarteten Finisar-Umsatz von 55 bis 60 Millionen US-Dollar für das vierte Geschäftsquartal (30. April 2004) würde somit das größte, ausschließlich auf optische Komponenten spezialisierte Unternehmen der Welt entstehen.
(26.01.2005 / Quelle: Infineon / Bild: Infineon)



