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25.01.2005 - Farbbildschirme in der Aktentasche

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Dank organischer Halbleiter wird es in Zukunft möglich sein, "Farbbildschirme herzustellen, die so flach, leicht, biegsam und robust sind, dass man sie wie Bilder an die Wand hängen oder zusammengerollt in der Aktentasche tragen kann", stellt Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn von der Chemnitzer Professur für Halbleiterphysik in Aussicht.

Die Computerwelt lebt von der Halbleitertechnologie, die sich bisher auf die anorganischen Verbindungshalbleiter Silizium, Galliumarsenid und Galliumnitrid stützt. Doch "die Zukunft ist organisch", denn organische Moleküle sind auf Grund ihrer flexiblen chemischen Zusammensetzung variabler einsetzbar, umweltverträglicher und auf Dauer kostengünstiger herzustellen. Die aktiven Schichten sind nur wenige Nanometer dick und betragen damit nur ein Tausendstel des Durchmessers eines Haares. Eingesetzt werden die organischen Moleküle schon jetzt in der Forschung mit organischen Leuchtdioden, Solarzellen und organischen Feldeffekttransistoren.
Seit 2001 forschen Chemnitzer Wissenschaftler im Rahmen eines Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft an organischer Halbleitertechnologie.


Mehr Informationen zu diesem Thema gibt am 28. Januar 2005 an der TU Chemnitz. Unter dem Titel "Komm mit in die Nanowelt - die Zukunft ist organisch" entführt Dr. Georgeta Salvan, Inhaberin der Juniorprofessur Organische Halbleiter der TU Chemnitz, die Zuhörer in unvorstellbare und für das Auge nicht sichtbare Mini-Welten und enthüllt dabei die fantastischen Dimensionen von Schichtdicken in elektrischen Bauelementen.
Der kostenfreie Vortrag findet 15.30 Uhr im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude,
Reichenhainer Straße 90, Hörsaal N 012, statt.

(25.01.2005 / Quelle: Logo TU Chemnitz / Bild: Logo TU Chemnitz)