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24.01.2005 - Infineon meldet Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal 2005

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Der auch in Sachsen ansässige Münchner Chiphersteller rechnet für das laufende zweite Quartal seines aktuellen Geschäftsjahres mit einem anhaltenden Nachfragerückgang auf dem weltweiten Halbleitermarkt. Wie das Unternehmen heute im Rahmen der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen mitteilte, werden sowohl Umsatz als auch Ergebnis im zweiten Quartal rückläufig sein.

Als Grund gab der Chipriese saisonale Effekte, Preisdruck in allen Segmenten des Unternehmens sowie einen Nachfragerückgang aufgrund weiterer Anpassungen der Lagerbestände bei Kunden an. Bereits im ersten Quartal sank der Quartalsumsatz gegenüber dem Vorquartal um 9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro durch geringeren Absatz in allen Bereichen. Dennoch konnte der Konzernüberschuss gegenüber dem Vorquartal von 44 Millionen Euro auf 142 Millionen Euro gesteigert werden. Die Ergebnisse beider Quartale wurden jedoch durch einmalige Effekte beeinflusst.

Wegen der schwachen Erwartungen wird das Unternehmen weitere Sparanstrengungen unternehmen. So sollen im laufenden Geschäftsjahr, die Fixkosten um weitere 200 Millionen Euro gegenüber den ursprünglichen Planungen gesenkt werden. Bereits Mitte Januar hatte Infineon eine Gewinnwarnung für das erste Quartal des Geschäftsjahres gegeben.


Die Infineon Technologies GmbH & Co. KG beschäftigt weltweit rund 7.200 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung. Am Standort Dresden, an welchem ca. 4.300 Beschäftigte arbeiten, hat Infineon die Entwicklung von Basistechnologien konzentriert. Das Unternehmen schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 7,2 Milliarden Euro und einem Konzerngewinn von 61 Millionen Euro ab. Infineon lag damit in den Top 5 der weltweiten Halbleiterunternehmen.

(24.01.2005 / Quelle: Infineon Technologies GmbH & Co. KG / Bild: Infineon Technologies GmbH & Co. KG)