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21.01.2005 - Roboter der TU Chemnitz bowlt auf der Eurobot 2005
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Der Eurobot-Deutschland ist ein Vorentscheid für Europas Weltmeisterschaft für mobile Roboter, einem internationalen Amateur-Robotikwettbewerb für Jugendliche, der seit 1998 jährlich veranstaltet wird. Austragungsort wird vom 20. bis 22. Mai 2005 das schweizerische Yverdon-les-Bains sein.
So werden am 11. und 12. April in Hannover Teams aus ganz Deutschland ihre autonomen Roboter gegeneinander in den Ring schicken. Diese werden zu wechselnden Spielregeln und Themen dafür jedes Jahr neu entworfen. Die drei besten Teams dürfen sich dann beim Europäischen Eurobot gegen internationale Konkurrenz aus über 20 Ländern behaupten.
Das Thema der Eurobot 2005 lautet: Bowling. Und wie der Titel schon sagt, besteht die Aufgabe darin, Kegel umzuwerfen. Doch ganz so "einfach" soll es natürlich nicht bleiben: die Kegel des Gegners dürfen wieder aufgestellt werden. Wer nach 90 Sekunden Spielzeit die meisten liegenden Kegel vorzuweisen hat, gewinnt das Match.
Um dies umzusetzen, laufen die Vorbereitungen in Chemnitz auf Hochtouren und auf ungewöhnlichen Wegen. Bestehen die Roboter doch wie landläufig vorgestellt gar nicht aus Blech, sondern meist aus Lego-Steinen, die mit Digital-Analog-Prozessoren gesteuert werde.
Für die TU Chemnitz wäre es die zweite Teilnahme am internationalen Robotikwettbewerb. Bereits 2004 wurde die Roboter-Bauer für eine Teilnahme am internationalen Ausscheid nominiert und errangen in Frankreich gegen weitere 40 Teams aus 21 Ländern einen guten 19. Platz.
Die Chancen für die Studenten auch dieses mal wieder mit vor Ort zu sein, stehen gut, da es bisher nur wenige Anmeldungen gibt. Doch das kann sich noch ändern - der offizielle Anmeldeschluss ist erst der 01. März 2005.
Die AG Robotik der TU Chemnitz besteht seit Januar 2000 und wird gemeinsam von der Professur für Prozessautomatisierung (Prof. Protzel, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik) und der Professur für Künstliche (Prof. Dilger, Fakultät für Informatik) organisiert.
(21.01.2005 / Quelle: TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)



