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19.01.2005 - Kooperation zwischen ZMD und 1st Silicon beschlossen

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Die Partnerschaft vereine die ZMD-Kompetenz bei Hochspannungsprozessen in der Automobilelektronik mit der Technologiefähigkeit von 1st Silicon, so das Unternehmen weiter. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit werde im malaiischen Kusching stattfinden. Später solle dann auch in Dresden produziert werden. Mit dem neuen Produkt will ZMD nach eigenen Angaben seine Position als Automobilzulieferer stärken. So habe das Unternehmen, das bereits Chips für Autobauer produziert, dann zwei voneinander unabhängige Technologien und könne seine Kunden zuverlässig und flexibel beliefern.
ZMD (Zentrum für Mikroelektronik Dresden), das nach der Wende aus dem ehemaligen DDR-Kombinat Robotron hervorging, ist hauptsächlich in der Chip-Endfertigung tätig. Im Gegensatz zu den großen Halbleiter-Konzernen stellt das Unternehmen keine universell einsetzbaren Prozessoren her, sondern spezialisiert sich auf spezielle High-Tech-Anwendungen. Neben Chips für die Automobilbranche, produziert ZMD beispielsweise Infrarot-Steuerungen für Handys und Fernbedienungen. Abnehmer kommen auch aus der Industrieelektronik und der Medizintechnik.
Die Dresdner hatten in den letzten Jahren hohe Investitionen getätigt. Vorläufiger Höhepunkt war die Modernisierung des Dresdner Stammsitzes mit dem Umzug in das neue Design-Center im Dezember 2003. 17 Millionen Euro hatten die vier neuen Produktionsgebäude gekostet. Dort findet auch der größte Teil der ZMD-Wertschöpfung mit etwa 750 Mitarbeitern statt. Andere Standorte, die vorwiegend dem Vertrieb dienen, liegen in den USA (Santa Clara, San Diego und Melville) und in Hongkong.
(19.01.2005 / Quelle: ZMD AG / Bild: ZMD AG)



