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18.01.2005 - Dresdens Konzept für "Stadt der Wissenschaften" setzt auf "Silicon Saxony"

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Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat die Stadt Dresden zum zweiten Mal in die Endrunde des Wettbewerbes "Stadt der Wissenschaft" gewählt. Musste sich die Elbestadt im letzten Jahr knapp gegen Bremen geschlagen geben, erhält Dresden am 15. März zusammen mit Magdeburg und Tübingen eine weitere Chance. Dabei baut die Elbestadt auf die Nähe zum "Silicon Saxony".

Die originelle Bewerbung, die Dresden im Jahr ihres 800-jährigen Stadtjubiläums vorgelegt hat, setzt bewußt auf die Stärken von Stadt und Region durch den Standortfaktor "Silicon Saxon". Mit der Profilierung als attraktiver Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort knüpft das Konzept damit an die lange sächsische Tradition in Naturwissenschaften und Technik an und zentralisiert die umfangreiche Netzwerkbildung zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft.

Die Auszeichnung "Stadt der Wissenschaft" war im letzten Jahr mit 125.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung und Förderung soll die jeweilig amtierende "Stadt der Wissenschaft" ein Jahr lang mit ihren Aktivitäten und ihrem Profil im Bereich Wissenschaft, Forschung und Technologie regional und überregional im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen.


Die drei Finalisten setzten sich mit ihren Konzepten gegen die Mitbewerber Bonn, Münster und Potsdam durch. Anders als in der ersten Wettbewerbsrunde, als sich 37 Städte beworben hatten, gingen diesmal nur 6 Bewerber an den Start. "Nach der ersten Wettbewerbsrunde ist offenbar vielen Städten klar geworden, dass eine Bewerbung sehr hohen Anforderungen genügen muss, um Aussicht auf Erfolg zu haben", sagte Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist eine Gemeinschaftsaktion der Wirtschaft. In ihm haben sich rund 4.000 Unternehmen, Unternehmensverbände und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Wissenschaft, Forschung und Bildung voranzubringen. Der Stifterverband betreut mehr als 350 Stiftungen mit einem ein Gesamtvolumen von 1,4 Milliarden Euro. Der Verband finanziert sein Förderprogramm ausschließlich über die gemeinnützigen Spenden seiner Mitglieder und Förderer.

(18.01.2005 / Quelle: idw; Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)