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16.03.2005 - HTWK Leipzig demonstriert Software-Projekte auf der CeBIT 2005

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Am Stand der HTWK Leipzig werden "XML Software Interface Technologies" demonstriert
Ein Projektteam des Fachbereiches Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften der HTWK Leipzig präsentiert auf dem Gemeinschaftsstand der Länder Sachsen Sachsen-Anhalt und Thüringen "Forschung für die Zukunft" in Halle 9 am Stand D 04 Exponate zu XML Software Interface Technologies.

Softwareinterfaces haben das Ziel, etwas passend zu machen, was häufig völlig verschieden ist und keineswegs von Natur aus zusammen gehört: Die Integration von digitalem Bezahlen in Geschäftsanwendungen, die nahtlose Verwendung eines Internet-Druck-Auftrags zur Steuerung von Digitaldruckmaschinen oder die individuelle Anpassung einer Bedienoberfläche an die Fähigkeiten oder Behinderungen eines Anwenders.

Die Informatik der HTWK Leipzig hat auf der einheitlichen Technologieplattform XML (eXtensible Markup Language) für diese Themen Standards entwickelt und implementiert, die Softwareentwicklung vereinfachen und neue Anwendungen ermöglichen wie
elektronisches Bezahlen mit HBCI.
Das Home Banking Computer Interface ist ein Protokoll, welches die sichere netzbasierte Abwicklung vielfältiger Bankgeschäfte zwischen einem Kunden und seiner Bank ermöglicht. Diese Schnittstelle kann bankübergreifend für sicheres Bezahlen im Netz genutzt und gut in Handelsplattformen integriert werden.

Web-Services für Druckereien
Web-Services organisieren ganz allgemein das Anbieten, Finden und Nutzen von internetfähigen Dienstleistungen und bilden einen universellen Rahmen für sie. Es wird eine Web-Services Lösung demonstriert, die in einem öffentlichen Verzeichnis Druckdienstleistungen anbietet, sie mit Druckereien technologisch und preislich aushandelt und schließlich Aufträge medienbruchfrei in den druckereiinternen Workflow überträgt.

GITK - Generalized Interface ToolKit
Das Generalized Interface ToolKit (GITK) revolutioniert die Anpassbarkeit von Software. Es stattet zur Laufzeit Anwendungen mit den passenden Interfaces aus.
Medienübergreifende Adaptivität erlaubt dem Anwender zu wählen zwischen:
  • Schnittstellen mit geringer Bandbreite (z.B. Text- oder Telefon-basierend),
  • traditionellen graphischen Schnittstellen,
  • Schnittstellen für 3D Umgebungen oder
  • maschinennutzbaren Schnittstellen in Skriptumgebungen.
Die HTWK Leipzig wurde am 15. Juli 1992 gegründet, entstand jedoch nicht neu, sondern setzt eine lange Tradition technischer Bildungseinrichtungen sowie der mit der Buchstadt Leipzig eng verbundenen Lehrstätten für Bibliothekare, Buchhändler, Museologen und Polygrafen fort. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist in besonderer Weise der Stadt Leipzig als einem bedeutenden deutschen Handels-, Messe- und Wirtschaftszentrum mit einer großen Vergangenheit und hervorragenden Zukunftschancen verpflichtet. Allein seit 1954 haben die genannten Hochschulen mehr als 16.000 Diplom-Ingenieure und mehr als 1.200 Doktor-Ingenieure hervorgebracht.

(16.03.2005 / Quelle: saxxess.com / HTWK Leipzig / Bild: saxxess.com)