News-Archiv
10.03.2005 - Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht ELCON- Stand

Bundeskanzler Schröder beim Messebesuch von ELCON
Schon Ende des letzten Jahrtausends besuchte der Bundeskanzler das Unternehmen auf der CeBIT. Daher galt sein Interesse vor allem der Entwicklung von ELCON. "Natürlich wollte der Kanzler wissen, wie ein Unternehmen der neuen Bundesländer die Standortfaktoren nutzt, um ambitionierte Geschäftsideen erfolgreich umzuwandeln", sagte Albert Wiedemann in einem Gespräch mit saxxess.com.
Gerhard Schröder informierte sich am Stand über aktuelle Umsatz- und Mitarbeiterzahlen, Ausbildungsangebote und Produktentwicklung. Er würdigte die konsequenten Innovationen des Unternehmens, die Entwicklung von Arbeitsplätzen, neuen Produktlinien und die Ressourcen künftiger und vorhandener Mitarbeiter.
Albert Wiedemann konnte dem Bundeskanzler eine ganze Reihe von Neu-Entwicklungen präsentieren. Das Highlight unter den ELCON-Neuheiten ist in diesem Jahr das Produkt "Voicegate" für die Internettelefonie. Es ist eine ADSL-Modemfamilie, die den Einstieg in Voice over IP unter Verwendung der bisherigen - auch analogen - Endgeräte ermöglicht. Da es einen Standard-S0-Bus enthält, können bis zu acht ISDN-Endgeräte oder auch eine Nebenstellen-Anlage angeschlossen werden. Damit ist Voicegate nicht nur für Privatanwender, sondern auch für kleine Firmen interessant.
Außerdem zeigt ELCON den Besuchern ihres Messestands zwei neue TETRAPOL-Handfunkgeräte und ein neues Fahrzeug-Einbaugerät. Mit den neuen TETRAPOL-Produkten bereitet sich ELCON auf die überfällige Ablösung noch bestehender analoger Bündelfunktechnologien durch ein digitales Funksystem vor. In dieser neuen tetrapol- Technik entwickelt und fertigt ELCON Systeme für das kommende digitale Behördenfunknetz BOS-NET.
Mit dem Besuch eines sächsischen Unternehmens auf der CeBIT 2005 würdigte Gerhard Schröder die Stärke und Innovationskraft des IT- Standortes Sachsens für die bundesdeutsche Wirtschaft. Auch Albrecht Wiedemann unterstreicht: "In Sachsen sind alle Standortfaktoren vorhanden, um unsere wettbewerbsfähigen Spitzentechnologien auf den internationalen Märkten durchzusetzen: tüchtige Leute, ein strukturiertes, funktionierendes Netzwerk gerade mit dem Mittelstand der Region und eine umfangreiche Förderung durch den Freistaat, die uns auf den Weg gebracht hat."
"Das was wir jetzt brauchen ist ein internationales Netzwerk für Entwicklung und Absatz und eine weitere Finanzierung innovativer Unternehmensideen" gab Wiedemann dem Bundeskanzler mit auf den Weg - ein Wunsch, den er sicher mit vielen anderen Unternehmen der sächsischen IT- Landschaft teilt.
Die neuen Produkte wurden im ELCON-Entwicklungszentrum in Radeberg, das Anfang 2004 gegründet wurde, entwickelt. Die 40 Mitarbeiter starke Gesellschaft ist eine wichtige Säule innerhalb der ELCON-Firmenphilosophie. Ziel ist, verstärkt Vorreiter-Technologien auf den Markt zu bringen und auszusteigen, sobald diese zu Massenprodukten geworden sind.
(10.03.2005 / Quelle: saxxess.com / Bild: saxxess.com)



