Technologien


IT-Monitoring: Enterprise-Leistung für Mittelstands-Budgets

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Mit der SM-BOX bietet die System-Haus-Dresden GmbH eine Open Source basierte Lösung für ein umfassendes proaktives Systemmonitoring an. Moderate Investitionskosten, eine schnelle Implementation und geringe Betriebskosten sprechen insbesondere den Mittelstand, aber auch Großunternehmen an. Hinter einem leicht beherrschbaren Administrations- und Nutzerinterface verbergen sich leistungsfähige und komplexe Technologien, wie man sie aus der Königsklasse der Managementsysteme kennt. Von Steffen Langer

Proaktives Systemmonitoring schafft Transparenz und ist ein effektives Mittel, um kritische Systemzustände frühzeitig zu erkennen und System-Downtimes sowie die entsprechenden Folgekosten zu senken. Entscheidend für die Erzielung realer Effekte ist die komplette Abdeckung aller Komponenten einer IT-Infrastruktur mit einer Monitoring-Instanz, einem "Single Point of Control". In der Praxis trifft man dagegen meist auf verteilte Insellösungen. Eine strukturübergreifende Konsolidierung, Darstellung und Auswertung der gewonnenen Informationen ist damit unmöglich. Visualisierung, Alarmierung, Datenhaltung,  Reporting und Konfiguration erfolgen dezentral. Die in Problemsituationen dringend erforderliche teamübergreifende Zusammenarbeit wird nicht unterstützt, die Organisationsstruktur der IT-Abteilung nicht abgebildet.

Klassische Netzwerk- und Systemmangement-Lösungen wie HP OpenView, IBM Tivoli oder CA Unicenter werden zwar den genannten Anforderungen gerecht, übersteigen aber in der benötigten Ausbaustufe die Budgets von Betreibern mittelgroßer IT-Strukturen. Viele Mittelständler sind der enormen Komplexität dieser Lösungen nicht gewachsen und selbst Großunternehmen scheuen die Einführung entsprechender Enterprise-Systeme.

Open Source statt OpenView
Die SM-BOX schließt diese Lücke im Markt der Managementlösungen und macht entsprechende Enterprise-Technologien auch für Anwender mittlerer Größe verfügbar. Die SM-BOX ist eine Monitoring-Appliance auf Open Source Basis. Sie integriert Technologien für das Echtzeit-Performance- und Verfügbarkeitsmanagement, das Echtzeit-Eventmanagement, die Analyse historischer Trends und das End-to-End-Monitoring. Damit ist es möglich, eine komplette IT-Infrastruktur durchgängig zu überwachen. WAN/VPN-Verbindungen, aktive Netzkomponenten, Security-Systeme, Server, Betriebssysteme, Dienste und Applikationen können in das Monitoring einbezogen werden. Die verwendete plug-in-Technologie erlaubt es, das System mittels individueller Scripts oder Programme um beliebige Monitoringfunktionen zu erweitern oder an spezifische Bedürfnisse anzupassen. Mit dem integrierten Eventhandler werden automatisierte Reaktionen auf Ereignisse möglich.

Viel Wert wurde auf diverse Sicherheitsfeatures gelegt. Das System und alle Daten werden auf der Appliance verschlüsselt abgelegt. Die Kommunikation zwischen der SM-BOX und den Server-Agents erfolgt bei Bedarf ebenfalls verschlüsselt. Alle Monitoring- und Konfigurationsdaten werden täglich auf eine integrierte Flash-Disk gesichert. Damit ist ein schnelles Recovery des Systems einschließlich aller historischen Daten möglich.

Optional lässt sich die SM-BOX um Features zum Security-Monitoring erweitern. Dies beinhaltet Funktionen, um Systeme in der DMZ (Demilitarisierte Zone) zu überwachen und Firewall-Logs in Echtzeit zu analysieren. Die SM-BOX verfügt über ein äußerst flexibles Alerting. Komplexe Eskalationsschemata sind leicht abbildbar. Dadurch ist eine optimale Einbindung in bestehende IT-Servicestrukturen und -workflows  gesichert. Administrations- und Userinterface sind vollständig webbasiert. Die Installation spezieller Clients ist nicht erforderlich. Dies garantiert eine hohe Mobilität der Servicemitarbeiter.

Zu den Stärken der SM-BOX gehören die Visualisierung sowie die Reporting- und Analysetools. Dabei wurde großer Wert auf Übersicht und schnelle Erfassbarkeit sowie intuitive Bedienbarkeit gelegt. Durch die intelligente Verlinkung gelangt man mit wenigen Mausklicks von der globalen Sicht zum konkreten Event. Grafische und numerische Reports zu Performancetrends, Eventverteilung und Systemverfügbarkeiten helfen bei der Kapazitätsplanung und der Optimierung der IT und liefern wichtige Basisdaten für das Service-Level-Management.

Mit MapView verfügt die SM-BOX über ein äußerst leistungsfähiges vollgrafisches Front-End zur Visualisierung der überwachten IT-Strukturen. Beliebige Gruppierung von Systemen, Hinterlegung von Landkarten, Campus- und Gebäudeplänen und die Organisation der Elemente in mehreren Ebenen sind nur einige wichtige Features. Durch die Definition virtueller Hosts ist auch ein Prozessmonitoring realisierbar.

Transparenz auch bei den Kosten
Mit der SM-BOX erwirbt man eine unlimitierte Nutzungslizenz für alle standardmäßig enthaltenen Monitoringfunktionen. Das Modul BasicSupport bündelt Software-Subscription, Telefonsupport, Unterstützung per Remote-Access und Hardware Replacement für die Box. Mit RemoteConfiguration und RemoteAssistance bietet SHD Managed Services für die Lösung an. Damit kann der Kunde Konfigurations- bzw. Monitoringaufgaben an das SOC (System Operation Center) von SHD übertragen. RemoteAssistance ist auch rund um die Uhr (7x24) möglich. Die Fernkonfigurierbarkeit des Systems trägt zu einer signifikanten Senkung der Einführungs- und Betriebskosten bei.

Die SHD System-Haus-Dresden GmbH ist eines der führenden unabhängigen IT-Systemhäuser in Ostdeutschland. Das Unternehmen konzipiert, realisiert und betreut komplexe Netzwerk- und Systemlösungen im LAN/WAN- und Internet-Umfeld bei ca. 650 Kunden aus der Großindustrie, dem Mittelstand und dem öffentlichen Bereich. Der Umsatz belief sich im Jahre 2005 auf ca. 10 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 58 Mitarbeiter an 4 Standorten. Sie SHD wurde 1990 in Dresden gegründet.

( / Quelle: )

 

 


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