Best Practice
25.03.2008 - "forcont factory" vereinfacht Gremienarbeit der Kommunalen Wasserwerke Leipzig

Das Unternehmensgebäude der KWL in Leipzig

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Die intuitive Bedienung habe dazu wesentlich beigetragen: "Der gesamte Schulungsaufwand beläuft sich auf eine 10-minütige Präsentation der Funktionalität der elektronischen Gremienakte - wenn man das überhaupt als Schulung bezeichnen kann", erzählt Sven Golz. "Anschließend kann wirklich jeder, der einen Internet-Browser bedienen kann, mit der elektronischen Gremienakte arbeiten."
Sorgfältige Vorbereitung - das A und O für den Besprechungserfolg
Wie in allen Unternehmen gibt es bei der KWL verschiedene Gremien, die sich turnusmäßig zusammensetzen. Ob Aufsichtsrat, Gesellschafter, Geschäftsführer, Bereichsleiter oder Bauausschuss: Besprechungen sind notwendig, wenn es darum geht, wichtige Entscheidungen vorzubereiten oder zu treffen. 12 bis 15 Teilnehmer sind keine Seltenheit, so dass nur durch straffe Vorbereitung die effiziente Abwicklung der Besprechung sichergestellt werden kann. Eine klar strukturierte Tagesordnung, Sammlung und rechtzeitige Bereitstellung (d. h. zwei bis drei Tage vor Besprechungstermin) der themenrelevanten Unterlagen, Aufbereitung von Präsentationen - all das ist Voraussetzung für einen reibungslosen und ergebnisorientierten Sitzungsverlauf.
Allein die ca. 20 Sitzungen der Geschäftsführer mit allen Bereichsleitern, durchschnittlich fünf Aufsichtsratssitzungen im Jahr sowie die ungefähr zwölf Lenkungsausschüsse des Programmmanagements im Jahr ziehen einiges an Aufwand nach sich. Insgesamt 15 verschiedene Gremien halten bei der KWL rund 100 Besprechungen im Jahr ab. Bis zur Einführung der auf "forcont factory" basierenden Gremienakte war es Aufgabe der jeweiligen Sekretariate bzw. Besprechungsverantwortlichen, dafür zu sorgen, dass sämtliche Unterlagen termingerecht und aktuell zur Besprechung ausgedruckt zur Verfügung standen.
"Fünf bis elf Tagesordnungspunkte mit durchschnittlich zwei Dokumenten, das waren häufig ganze Aktenberge, die für eine Gremiensitzung gedruckt, kopiert und sortiert werden mussten. Nicht selten war das mit Stress und Hektik verbunden, wenn sich kurzfristig Änderungen ergaben, so dass Dokumente erneut ausgedruckt und einsortiert werden mussten, der Aufwand für das Büro war beträchtlich", erinnert sich Grit Göhner, Leiterin des Büros der Geschäftsführung.
Sämtliche Unterlagen online verfügbar - nicht nur zur Vorbereitung
Geschäftsführer- und Bereichsleitersitzungen werden bei der KWL mittlerweile komplett papierlos abgewickelt. Auch heute sind Sekretariate bzw. Besprechungsverantwortliche für die durchgängige Bereitstellung der erforderlichen Dokumente zuständig. Die ganze Abwicklung erfolgt in der elektronischen Gremienakte. Muster der Tagesordnung in der "forcont factory" erleichtern die Vorbereitung. Steht die Tagesordnung fest, werden die verschiedenen Dokumente den einzelnen Tagesordnungspunkten zugeordnet. Sobald die Unterlagen vollständig sind, wird die Akte freigeschaltet und die Mitglieder des Gremiums werden darüber informiert, um eine inhaltliche Vorbereitung sicherzustellen.
Bei der Gremiumssitzung erfolgt dann die gesamte Präsentation über Beamer direkt aus der forcont-factory-Gremienakte. "Diskussionen sind anhand der online dargestellten Dokumente genauso gut möglich, wie anhand von Papier. Wenn nicht sogar besser, weil alle genau die gleichen Seiten vor sich haben", sagt Sven Golz. Die Teilnehmer können die Präsentationen über drei Bildschirme verfolgen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass sich die Beteiligten auch anhand der elektronischen Unterlagen vorbereiten. Ein wahlloser Ausdruck der Unterlagen erfolgt nach der anfänglichen Eingewöhnungsphase nicht mehr.
Im Nachgang zu einer Gremiensitzung werden alle Ergebnisdokumente in der Gremienakte abgelegt. Da die Unterlagen automatisch über die "forcont factory" revisionssicher - und damit gesetzeskonform - archiviert werden, sind Entscheidungsprozesse auch Jahre später lückenlos nachvollziehbar, so forcont. Für den Aufsichtsrat wurden rückwirkend sämtliche wichtige Unterlagen aus den Aufsichtsratssitzungen der vergangenen fünf Jahre in der "forcont factory" nachdokumentiert. Zum jetzigen Zeitpunkt fehlt lediglich eine sehr geringe Anzahl von Dokumenten.
Dabei können die Teilnehmer aller Gremien auch von außerhalb auf die Unterlagen zugreifen. Hier sieht Golz einen besonderen Pluspunkt für den Einsatz der Gremienakte im Aufsichtsrat: Ob Gesellschaftervertreter oder Arbeitnehmervertreter - jedes Aufsichtsratsmitglied hat die Möglichkeit, Unterlagen zu recherchieren, und kann die gewünschten Unterlagen kurzfristig und unkompliziert einsehen. Gab es in der Vergangenheit bspw. bereits eine Entscheidungsvorlage, eine Rohrleitung in der XY-Straße zu verlegen? Warum wurde dieser zugestimmt oder warum kam es nicht zur Durchführung?
Auch die Stimmbotschaften der Aufsichtsräte - die persönlichen Bemerkungen jedes Einzelnen zu den jeweiligen Beschlüssen - werden festgehalten. Das der elektronischen Gremienakte zugrunde liegende Berechtigungskonzept garantiert dabei gleichzeitig, dass jeder Zugriffsberechtigte wirklich nur genau das sieht, was er oder sie auch sehen darf. Dem Software-Unternehmen zufolge sei es ausgeschlossen, dass vertrauliche Dokumente elektronisch in die falschen Hände geraten. Wer keinen Zugriff auf bestimmte Dokumente hat, erfährt nicht einmal, dass diese existieren.
"Der wirtschaftliche Erfolg der KWL hängt nicht zuletzt von effizienten Verwaltungsprozessen ab. Weniger Papier, geringerer Vor- und Nachbereitungsaufwand, aktueller und gleichartiger Informationsstand bei allen Beteiligten, langfristig einfach nachvollziehbare Entscheidungsprozesse - dank der vielfältigen Vorteile, die wir durch den Einsatz der forcont-factory-Gremienakte erzielen, konnten wir unsere Verwaltungsprozesse weiter verschlanken", fasst Sven Golz die Ergebnisse nach einem Jahr Einsatz zusammen.
(25.03.2008 / Quelle: saxxess.com / forcont / Bilder: Bild 1: Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH, Bild 2: forcont)
| forcont business technology GmbH | www.forcont.de |
|---|---|
| Gegründet: Das Unternehmen wurde 1990 als IXOS Anwendungs-Software GmbH gegründet und agiert seit 2000 eigenständig unter dem Namen forcont | |
| Mitarbeiter: 54 | |
| Geschäftsfeld: Software | |
| Die forcont business technology GmbH ist ein auf Enterprise Content Management (ECM) spezialisiertes Softwarehaus mit Hauptsitz in Leipzig sowie einer Geschäftsstelle in Berlin. Das Unternehmen entwickelt und implementiert elektronische Aktenlösungen zur Steuerung bzw. Automatisierung kaufmännischer und technischer Geschäftsprozesse. Mit "forcont factory" bietet forcont ein Produkt an, das die Eigenschaften eines webbasierten Dokumenten-Management-Systems (DMS) mit denen einer zentralen Integrationsplattform kombiniert. Zudem leistet forcont den kompletten Service rund um maßgeschneiderte Projektlösungen in Verbindung mit dem ERP-System der SAP AG. forcont ist u.a. Partner der IXOS SOFTWARE AG (Open Text Corporation) und der Network Appliance GmbH. | |
| forcont business technology GmbH Nonnenstraße 39 04229 Leipzig E-Mail: office@forcont.de |
Telefon: 0341 48503-0 Telefax: 0341 48503-99 |
| Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH | www.wasser-leipzig.de |
|---|---|
| Gegründet: 1991 Gründung der Städtischen Wasserwerke Leipzig GmbH, 1994 Umfirmierung in Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH | |
| Mitarbeiter: rund 600 | |
| Geschäftsfeld: Wasserver- und -entsorgung | |
| Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig versorgen etwa 610.000 Menschen in Leipzig und Umgebung mit jährlich rund 34 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Die umweltgerechte Abwasserbeseitigung ist die zweite Aufgabe der KWL. Über die Kanalisation gelangt Schmutz- und Regenwasser in die 21 Kläranlagen im gesamten Entsorgungsgebiet. Jährlich rund 35 Millionen Kubikmeter geklärtes Abwasser kehren so in den natürlichen Wasserkreislauf zurück. | |
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Telefon: 0341 969-0 Telefax: 0341 969-2349 |




