Chancen in Europa


Türöffner für Mittelständler: Sachsen legt Treuhandfonds bei der Weltbank auf

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Ein vom Freistaat aufgelegter Treuhandfonds bei der Weltbank dient künftig sächsischen Mittelständlern als Sprungbrett in die Märkte der GUS und der mittel- und osteuropäischen Staaten. Für 2005 und 2006 stehen bei der Weltbank-Einrichtung "International Finance Corporation" (IFC) jeweils 500.000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bereit.

Der Fonds dient der Finanzierung von Beratungsleistungen, Machbarkeitsprüfungen und sonstiger technischer Hilfe. "Wir haben exzellente kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen, die Spitzenkompetenzen in unterschiedlichsten Bereichen ausgebildet haben. Ihr Know-How ist in diesen Staaten sehr gefragt", sagte Sachsens Wirtschaftsminister Dr. Martin Gillo bei der Vorstellung des Fonds in Dresden.

Mit den Treuhandmitteln werden multinationale Teams für  mehrjährige Projekte zusammengestellt. Sie übernehmen vor Ort die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Behörden und sonstigen staatlichen Einrichtungen. Ebenso realisieren sie die technische Hilfe und prüfen die Machbarkeit von Investitionsvorhaben. In den Projektteams bringen sächsische Unternehmen, Experten und Berater nach Möglichkeit ihr Spezialwissen, Können und ihre Erfahrungen ein.

Die Koordination des Fonds liegt in der Verantwortung der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, die als Ansprechpartner für interessierte Unternehmen fungiert. Die für den Treuhandfonds in Frage kommenden Projekte werden durch die Moskauer Niederlassung des IFC, das sächsische Wirtschaftsministerium sowie die Wirtschaftsförderung Sachsen gemeinsam identifiziert. Ein Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung befindet sich bis Ende November in Moskau, um die Arbeits- und Entscheidungsvorgänge des IFC kennenzulernen. Daneben wird er Arbeitsbeziehungen aufbauen und erste Projekte initiieren.

Kontakt für weitere Informationen:

Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH
Klaus Stapf
Tel.: 0351.21 38 - 0
klaus.stapf@wfs-sachsen.de

Koordinator der Wirtschaftsförderung Sachsen in Moskau
Dr. Frank Hagen
frank.hagen@wfs.saxony.de

(11.10.2004 / Quelle: SMWA)

 

 


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