Chancen in Europa
Tipps, Kontakte und Hilfe für den Weg nach Osteuropa

Praktisch für Osteuropa: Publikationen des bfai
Die EU-Erweiterung bringt erstmal viele Veränderungen in der Gesetzgebung mit sich. Die kostenlose CD-Rom "EU-Erweiterung - Kurzüberblick mit zahlreichen Links und Anschriften" der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) beantwortet kompakt die wichtigsten Fragen zu den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der "neuen" EU. Die silberne Scheibe informiert etwa über rechtliche Übergangsregelungen, Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit, Arbeitnehmerfreizügigkeit und steuerrechtliche Veränderungen. Weiterhin enthält sie eine umfangreiche Liste mit Ansprechpartnern der Außenwirtschaftsförderung in Deutschland und in den neuen Mitgliedsländern. Zu beziehen ist die CD-Rom ab sofort im Kundencenter der bfai (Telefon 0221.20 57-316, E-Mail vertrieb@bfai.de) oder kompakt als Download unter http://www.bfai.de/pdf.php3?id=88f84aacad90d65d64db788f2c723492
Klare Sicht für KMU's
Gerade mittelständische Unternehmen tun sich häufig mit den viel beschworenen Chancen der EU-Erweiterung schwer. Viele Unternehmen befürchten vor allem, dass es ab Mai 2004 zu einer finanziellen Mehrbelastung für die "Alt"-EU-Länder kommt und dass Arbeitskräfte aus den neuen Mitgliedstaaten vermehrt nach Westeuropa drängen. Die Vorteile und Chancen der Osterweiterung, die sich gerade für ein außenwirtschaftlich so stark engagiertes Land wie Deutschland bieten, geraten dabei häufig in den Hintergrund. Viele wissen nicht, welche Veränderungen konkret auf sie zukommen. Für Aufklärung sorgt die Studie "Die EU-Osterweiterung - Was ändert sich für den deutschen Mittelstand?", die das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die bfai gemeinsam herausgegeben haben.
Sie beantwortet Fragen wie: Können deutsche Unternehmen ihre Dienstleistungen in den neuen Mitgliedstaaten uneingeschränkt anbieten? Wie steht es umgekehrt mit der polnischen oder tschechischen Firma, die Bauleistungen bei uns anbieten will? Wie ändern sich durch den EU-Beitritt die Rahmenbedingungen für Investitionen?
Die Abwicklung des Warenverkehrs wird durch den Wegfall vieler Grenzformalitäten (z.B. Zolldokumente und Zertifizierungspflichten) erheblich einfacher. Gleichzeitig wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die für viele Branchen überlebensnotwendig geworden ist, wesentlich erleichtert. Die Studie erörtert systematisch die seit Mai 2004 für die Beitrittsländer Polen, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakei, Estland, Lettland, Litauen, Slowenien und Malta geltenden Bestimmungen im Kapital-, Waren- und Dienstleistungsverkehr (einschl. Normen, Standards, Zertifizierung und Ausschreibungen). Zu Zypern erfolgt eine Kurzübersicht. Außerdem wird die Arbeitnehmerfreizügigkeit analysiert und der Zugang zu freien Berufen kritisch beleuchtet.
Im Anhang befindet sich neben Vergleichstabellen eine systematische Aufstellung der in den EU-Beitrittsverträgen eingeräumten Übergangsfristen bei der Anpassung an den gemeinschaftlichen Besitzstand. Eine detaillierte Übersicht über die geltenden Regelungen bei der Beschäftigung von Staatsangehörigen der Beitrittsstaaten in Deutschland rundet die 256-seitige Studie ab. Sie kann zum zum Preis von 19,80 Euro unter http://www.bfai.de/ herunter geladen oder (zzgl. Porto und Versandkosten) unter der Bestell-Nr. 10204 im Kundencenter der bfai, Postfach 10 05 22, 50445 Köln, Tel. 0221-2057-316, Fax 0221-2057-444, E-Mail vertrieb@bfai.de bestellt werden..
PS: Unter http://www.ixpos.de/ betreibt das bfai ein Informationsportal, das zum Beispiel auch aktuelle Termine zu Osteuropa-Themen in Sachsen bietet. Einfach bei Ländersuche auf den entsprechenden Eintrag klicken.
(02.08.2004 / bfai)




